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Interessante Reiseveranstaltungen von Thomas Cook


Urlaubsreisen im Zeichen der Fotografie

Es gehört irgendwie dazu: Wer Urlaub macht, knipst auch meist ein paar Erinnerungsfotos. Bei den Motiven wechseln sich dann Allerwelts-Sehenswürdigkeiten mit dem sonnengebräunten Body des Partners ab. Ist ja auch verständlich, denn der normale Urlauber will einfach nur entspannen und nicht dauernd mit Brennweite, Lichtverhältnissen oder Objektiven hantieren.

Fotoreise 3

Auf den Fotoreisen steht den Urlaubern ein Profi-Fotograf zur Seite, der etwa Tipps zur Motivsuche gibt, technische Fragen beantwortet und Foto- Stopps bei bestimmten Lichtverhältnissen empfiehlt.
Bild: Thomas Cook

Ein wenig anders sehen die Urlaubsziele eingefleischter Hobby-Fotografen aus. Für dieses Klientel drängen immer mehr Anbieter von Fotoreisen auf den Markt. Zu den Etablierten in diesem Segment gehört auch der Reiseveranstalter Thomas Cook, vertreten in Asbach und Unkel.

Im aktuellen Katalog „Kultur- und Erlebnisreisen“ finden Hobbyfotografen mit den neu ins Programm aufgenommenen Fotoreisen eine Reiseform, die speziell für Gäste konzipiert wurde, die im Urlaub ihre Fotografietechnik und ihr Auge schulen möchten. Ein mitreisender Profi-Fotograf gibt Tipps zur Motivsuche, beantwortet technische Fragen, empfiehlt Foto-Stopps bei bestimmten Lichtverhältnissen und bespricht die entstandenen Bilder mit den Urlaubern.

„Diese Angebote sind ziemlich neu bei Thomas Cook, ich bin gespannt, welche Fotografier-Fans sich bei uns nach dieser Art des Reisens erkundigen werden“, so Roswitha Fischer vom Thomas Cook Reisebüro in Asbach. Die Auswahl an Foto-Reisen ist groß, ein wenig hängt das Urlaubsziel auch von den speziellen Vorlieben der Foto-Amateure ab.

Wer etwa gerne Tiere ablichten möchte, für den wäre vielleicht die achttägige Azoren-Reise „Fotoparadies für Entdecker“ ein Highlight. Hier stehen vor allem bizarre Vulkanlandschaften und Kraterseen, Wasserfälle, bunte Blumenmeere sowie Wale und Delfine im Vordergrund. „In Europa gibt es kaum einen besseren Ort, um tolle Fotos zu machen“, schwärmt Oliver Ostermeyer, einer der Fotografen, der die Reisen begleitet.

Rund 1400 Euro kostet diese Tour, Flug, Übernachtung und Halbpension inbegriffen. Aber auch die Fotoreisen zur amerikanischen Westküste oder nach Nordindien bieten jede Menge spannende Motive. Das Besondere an Fotoreisen ist auch, dass die Mitreisenden alle das gleiche Interesse haben: tolle Bilder. „Viele Gäste sind schon etwas älter, haben ausreichend Zeit zum Reisen und gönnen sich auch entsprechende Ausrüstung“, heißt es bei Thomas Cook. Aber ein Equipment für mehrere tausend Euro allein macht noch keine tollen Bilder.

Manchmal reicht auch eine  einfache Kamera. Das muss keine Profi-Ausstattung sein, schon für etwa 250 Euro ist eine kompakte Kreativkamera mit einem größeren 1/1,7-Zoll-Sensor und ausreichenden zwölf Millionen Pixeln Bildauflösung zu bekommen. Ein Zoomobjektiv mit einer Brennweite zwischen 24 und maximal 200 Millimetern deckt auf fast jeder Reise die meisten Situationen ab.

Wer professioneller unterwegs sein will, sollte eine Kamera mit Wechselobjektiven dabei haben. Um nicht zu viel Gepäck mit sich herumschleppen zu müssen, sind beispielsweise die relativ neuen Systemkameras ideal. Die exklusivste Ausstattung ist nichts wert, wenn man ihre Technologie nicht ausschöpfen kann. Die beste Ausrüstung ist die, mit der man auch umgehen kann. (tv)

 

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