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Kommunikationsportal Ehrena


Vereinfacht die Flüchtlingshilfe

Mit der Flüchtlingswelle im vergangenen Jahr wurden nicht nur Behörden vor große Herausforderungen gestellt. Auch die vielen Menschen, die ehrenamtlich das Flüchtlingsmanagement unterstützen wollten, standen vor Alltagsproblemen.

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Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer, Schulklasse, Lehrer, Bürgermeister Otto Neuhoff und Verwaltungsmitarbeiter freuten sich bei der Vorstellung von Ehrena im Juli, dass das Portal die Zusammenarbeit künftig erleichtern wird.
Bild: privat

Für eines der größten Probleme – die effektive Kommunikation zwischen Verwaltung und ehrenamtlichen Helfern, haben 14 Schüler der August-Horch-Berufsschule in Andernach unter Leitung ihres Informatiklehrers Thomas Rohde eine Lösung entwickelt: „Ehrena“. Das neue Portal begeistert nicht nur die Helfer und Verantwortlichen in Bad Honnef, es wurde jüngst auch schon gleich mit dem Ehrenamtspreis des Landes NRW ausgezeichnet.

„Excelt ihr noch oder managt ihr schon?“ mögen sich die engagierten Schüler gefragt haben, bevor sie sich an die Entwicklung des „Ehrena“-Portals machten. Mehr als 300 Arbeitsstunden investierten sie in das Projekt, bevor es im Juli ans Netz ging. Es ist so konzipiert, dass es auch in anderen Kommunen zur einfacheren und effizienteren Koordination zwischen Behörde und Ehrenamtlichen eingesetzt werden kann.

„Das Handling ist denkbar einfach“, erklärt Fachlehrer Thomas Rohde. Die ehrenamtlichen Helfer registrieren sich im ersten Schritt mit Angabe der eigenen E-Mail-Adresse unter www.ehrena.de. Damit im Falle eines Falles auch ein umfänglicher Versicherungsschutz gewährleistet ist, sollten die Helfer neben ihrem Namen und ihrer Adresse auch das Geburtsdatum bei der ersten Aufnahme eingeben. Anschließend prüft der Administrator die Angaben der neuen Ehrenamtlichen.

Kurze Zeit später erhalten diese dann eine Bestätigungs-E-Mail sowie einen Link zur Registrierung mit dem persönlichen Passwort. Im nächsten Schritt können sich die Helfer dann mit einem Klick auf den Reiter „Flüchtlingsgruppen“ als Erstbegleiter, Pate oder Dolmetscher eintragen und gegebenenfalls auch wieder austragen lassen. Diese Angaben werden der Stadtverwaltung übermittelt, die eine Übersicht der Helfer erstellt und die Ehrenamtlichen mit Informationen über Einsatzmöglichkeiten und -terminen versorgt.

Die wichtigen Termine trägt die Stadtverwaltung Bad Honnef in einen Kalender ein. Unter der Kategorie „Veranstaltungen“ lassen sich auch eigene Vorhaben bestens organisieren. (imr)

 

 

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