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Hausrat: Im Schadenfall droht Kürzung


Versicherungen regelmäßig prüfen

Zum Jahresende prüft man traditionell, ob sich ein Wechsel der KFZ-Versicherung lohnt. Doch auch die Hausratversicherung sollte regelmäßig überprüft werden – nicht zwingend daraufhin, ob es günstigere Angebote gibt, sondern ob die ursprünglich vereinbarte Versicherungssumme noch die richtige ist.

Bild: stevepb

Was haben ein neuer Ultra HD-Fernseher, ein neues Kinderzimmer, der erste Kaffeevollautomat und die erste hochprofessionelle Küchenmaschine gemeinsam? Sie können dazu führen, dass der Wert des Hausrates nicht mehr mit der Versicherungssumme der Hausratversicherung übereinstimmt. Im Schadensfall droht dann eine anteilige Kürzung wegen Unterversicherung.

Eine Grundregel lautet: „Alles das, was bei einem Umzug mitgenommen werden kann, zählt als Hausrat“, heißt es in einer Mitteilung der uniVersa. Die einzelnen Gegenstände sollten mit dem jeweiligen Neuwert in einer Liste erfasst und zur Versicherungssumme zusammen­addiert werden.

Manche Versicherungen bieten ergänzend erleichterte Berechnungsmethoden an, zum Beispiel kann eine bestimmte Versicherungssumme pro Quadratmeter Wohnfläche, meist zwischen 650 und 750 Euro, vereinbart werden, um das Thema „Unterversicherung“ vom Tisch zu bekommen. Bei einer 70 Quadratmeter-Wohnung und einem Versicherungswert von 650 Euro pro Quadratmeter kommt man dann beispielsweise auf eine Versicherungssumme von 45.500 Euro. Bis zu diesem Wert ist der Hausrat dann gegen Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser, Sturm oder Hagel versichert, ohne dass eine Unterversicherung geprüft wird.

Optional können zumeist auch Fahrraddiebstahl und Naturgefahren, wie Überschwemmung und Rückstau, extra mitversichert werden. (red)

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