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Aktion: Kinder bauen Futterhäuschen


Vögel im Winter richtig füttern

Im Garten oder auf dem Balkon während der Wintermonate Vögel zu füttern und zu beobachten, ist für viele Familien Tradition. Eine gute, denn gerade bei Kindern weckt die Vogelbeobachtung das Bewusstsein für die Natur und die Verantwortung des Menschen im Umgang mit den Wildtieren der Heimat.

In den Vorteil-Bauzentren in Asbach und Unkel können Vogelfutterhäuschen gebaut werden.
Bild: Tierschutz Siebengebirge

Und es hat sich auch zu einer schönen und wichtigen Tradition entwickelt, dass der Tier-, Natur- und Artenschutz Siebengebirge, Bad Honnef, und die Vorteil-Bauzentren in Asbach und Unkel Kinder mit ihren Eltern zum gemeinsamen Futterhäuschenbau einladen. Zum mittlerweile 15. Mal heißt es somit am Samstag, 28. Oktober, in Asbach und am Samstag, 11. November, in Unkel „Basteln, Hämmern und Schrauben für den guten Zweck“.

Ohne Frage ist ein naturnaher Garten mit Sträuchern und Bäumen, Holzstapeln und Reisighaufen der wichtigste Futterort für hiesige Wildvögel. Doch stellt der Winter Jahr für Jahr die
heimische Natur und damit auch die Tiere auf eine harte Probe. Eine durchgängige, artgerechte Fütterung an einem trockenen Ort in der frostigen Jahreszeit ist daher für viele der gefiederten Freunde wie Meisen, Spatzen, Finken, oder Gimpel nahezu überlebenswichtig. „Damit die Futterhäuschen auch vogelgerecht gebaut werden, haben wir uns vor Jahren zu dieser gemeinsamen Aktion mit dem Tierschutz Siebengebirge entschlossen“, blickt Einkaufsleiter Herbert Muß auf die intensive Zusammenarbeit zurück.

Wie schon in den letzten Jahren werden den Kindern vorgefertigte Bauteile zur Verfügung gestellt, die von der Firma Anton Limbach gesponsert und zugeschnitten werden. Während die Eltern im Vorteil-Center ihre Einkäufe tätigen, zimmert, klopft, hämmert und klebt der Nachwuchs das eigene Speiselokal für Meisen & Co. Dabei lernen die Kinder auch, an welchen Orten man die Futterhäuschen aufstellt und wie der ideale Speiseplan für die gefiederten Gäste aussieht.

Der besteht in der Regel aus fetthaltigen Samen wie Sonnenblumenkernen oder Hanf und Nüssen, aus feinen Sämereien wie Mohn und Kleie, aus Tierfetten wie Schwarte, Talg und ähnlichem, aus Mehlwürmern, Trockenbeeren, Rosinen, Obst oder Getreide. Gewürzte oder verdorbene Speisen sind ebenso tabu wie Brot, das im Magen aufquillt. Wichtig vor allem ist, dass das Futter nicht nass wird. Denn sonst gefriert es bei niedrigen Temperaturen, bei hohen Temperaturen fängt es an zu schimmeln. (imr)

 

 

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