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Tourismusregion Westerwald


Wandern, radeln und die Landschaft genießen

Der Westerwald war nicht nur die Wirkungsstätte einer der Gründer der genossenschaftlichen Bewegung in Deutschland, nämlich von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, sondern bietet mit seiner schönen Landschaft auch Ruhesuchenden naturnahe Erholung.

Die Landschaft des Westerwaldes kann auch gut mit dem Fahrrad erkundet werden. Dafür wurden zum Beispiel verschiedene Rad-Routen ausgewiesen.
Bild: Regionalagentur Westerwald Touristik-Service

Die ländlich strukturierte rechtsrheinische Mittelgebirgsregion Westerwald hat in Sachen Tourismus seine Schwerpunkte vor allem auf Radfahrer und Wanderer gelegt, berichtet Ursula Gerharz von der Regionalagentur Westerwald Touristik-Service in Montabaur.

„Für Wanderer haben wir 2008 mit dem Westerwaldsteig dafür den Grundstein gelegt.“ Dieser zertifizierte und gut ausgeschilderte Wanderstrecke erstreckt sich insgesamt auf eine Länge von 235 Kilometern, unterteilt in 16 abwechslungs-reiche Etappen.

Der Westerwaldsteig beginnt übrigens im hessischen Herborn. Von dort steigt er allmählich bis auf 657 Meter an, um mit der Fuchskaute die höchste Erhebung des Westerwaldes hinter sich zu lassen. Tief eingegraben in die umliegenden Höhen führt der Weg durch die Holzbachschlucht und an Westerburg vorbei zur Westerwälder Seenplatte, einem Sumpfgebiet mit sieben Weihern. Neben der Kurstadt Bad Marienberg mit Wild- und Basaltpark bindet der Wanderweg auch das historische Städtchen Hachenburg an und endet schließlich in Bad Hönningen.

„Doch auch abseits des Westerwaldsteigs gibt es im Westerwald weitere naturnahe Rundwanderwege, die sogenannten Wäller-Touren“, erzählt Ursula Gerharz. „Genauso wie wir verschiedene Rad-Touren und Mountainbike-Routen im Westerwald anbieten.“ Beispielsweise den Radrundweg „Puderbacher Land“ mit einer Streckenlänge von etwa 45 Kilometern. Zudem gibt es in der Touristikregion Westerwald auch regelmäßig Veranstaltungen für Fahrradfahrer. Erst kürzlich hat zum Beispiel der Pedelec-Tag „Rund um den Stegskopf“ wieder stattgefunden.

Außerdem setzt man beim Westerwald Touristik-Service auf die Themen Kulinarik und Genuss, Wellness und Campingurlaub. „Bei uns steht zum Beispiel die Vermarktung von Produkten aus der Region sehr im Fokus“, sagt die Mitarbeiterin des Westerwald Touristik-Service.

Und mit der im Westerwald immer noch weit verbreiteten Keramikherstellung habe die Region ein Alleinstellungsmerkmal, sagt Gerharz. „In Ransbach-Baumbach und Höhr-Grenzhausen gibt es nach wie vor viele Keramikbetriebe. Dazu passt übrigens auch ein Besuch des Westerwälder Tonbergbaumuseums in Siershahn.“ Und natürlich könne auch auf den Spuren des Genossenschaftsgründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen gewandelt werden. „Es gibt im Westerwald die ausgeschilderte Raiffeisenstraße und auch das Raiffeisenhaus in Flammersfeld und das Raiffeisenmuseum in Hamm an der Sieg sind lohnenswerte Ausflugsziele.“ Raiffeisen wäre im kommenden Jahr übrigens 200 Jahre alt geworden.

„Das wird 2018 auch groß gefeiert. Die Aktivitäten dafür werden derzeit geplant“, erzählt Ursula Gerharz, die für Urlaub im Westerwald wirbt. „Bei uns kann man in einer schönen Landschaft zur Ruhe kommen und sich gut erholen.“

Weitere Infos zu verschiedenen Tourismusangeboten im Westerwald gibt es auch im Internet unter www.westerwald.de. (msc)

 

 

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