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Drohnen erobern den Luftraum


Was fliegt denn da?

Sie steigen per Knopfdruck in die Luft, machen Loopings und dank hochauflösender Kameras tolle Videos in der Luft: Drohnen. Sie sind hierzulande längst zum Verkaufsschlager geworden – nach neuesten Zahlen sollen schon knapp 500.000 solcher Hightech-Fluggeräte über Deutschland fliegen. Tendenz steigend. So erwartet die Deutsche Flugsicherung, dass sich die Zahl bis 2020 nochmals verdoppelt. 

Crash-unempfindlicher Multicopter von Revell: perfekt für Einsteiger
Bild: Hersteller

In nur wenigen Jahren „haben sich Drohnen rasant entwickelt“, fasst Herbert Muß, Einkaufsleiter im Vorteil-Center, die Fortschritte zusammen. „Mittlerweile gibt es Fluggeräte für jeden Geldbeutel mit hohem Spaßfaktor, so wie die von uns favorisierten Modelle von Revell. Spannende Flugvideos und völlig neue Perspektiven aus der Luft liefert beispielsweise das Modell ,Spot‘, während im Modell ,Quadrotox‘ modernste Stabilisierungssysteme für einen ruhigen wie auch kraftvollen, agilen Flug sorgen. Die besondere Crash-Unempfindlichkeit macht diese Drohne für Einsteiger und Profis gleichermaßen interessant. Ein echter Preistipp ist das Modell ,Formula Q‘, das stellvertretend für die hohe Qualität und die guten Flugeigenschaften der Revell-Drohnen steht.“

Doch nicht jeder, der ein solches Flugobjekt kaufen oder verschenken möchte, ist sich der Risiken der Nutzung bewusst. So war in der Vergangenheit immer wieder von gefährlichen Zusammenstößen mit Personen und Autos sowie Beinahe-Kollisionen mit Flugzeugen zu hören. Nicht ohne Grund hat der Gesetzgeber die Regeln für den Einsatz jüngst verschärft. Demnach dürfen seit April keine Drohnen mit Kamera mehr über Wohngebieten fliegen. Ausnahme: Die Eigentümer der überflogenen Grundstücke haben ausdrücklich zugestimmt. Über dem eigenen Grundstück sind Drohnen nach wie vor erlaubt.

Verboten ist der Drohnenflug auch über Menschenansammlungen sowie Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften. Untersagt ist auch, eine Drohne höher als 100 Meter zu fliegen – außer auf Modellflugplätzen.

In der „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ ist ferner geregelt, dass Drohnen stets bemannten Luftfahrzeugen ausweichen müssen und alle Modelle bis fünf Kilogramm nur auf Sichtweite gesteuert werden dürfen. Zudem müssen die Fluggeräte ab Oktober ab einem Gewicht von 250 Gramm mit Name und Adresse des Eigentümers gekennzeichnet sein. Wer gegen die Regeln der Flugsicherung verstößt, macht sich wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr strafbar und haftet für mögliche Schäden. (imr)

 

 

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