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DIY-Kurs für Frauen im Vorteil-Baucenter


Wofür braucht man einen Mann?

Tapezieren kann ein Horror sein. Wenn man es nicht kann, wird die eingekleisterte Tapete vom eigenen Gewicht zerrissen, noch bevor sie an der Wand hängt. Und erst all die Problemzonen und Tücken wie Innenkanten oder Aussparungen für Steckdosen. Damit das Ergebnis sich auch zeigen lassen kann, ist guter Rat gefragt. Und statt auf die nächste männliche Hilfe zu warten oder danach zu fragen, haben sich 13 Frauen genau diesen professionellen Rat im Frauenpowerkurs „Tapezieren leicht gemacht“  im Baumarkt des Vorteil-Center Asbach geholt.

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Tapetenprofi Patrick Gödert führte durch den Frauenpower-Workshop im Vorteil-Baucenter.

Bis auf den letzten Platz sind die beiden Sitzbänke des Frauenpower-DIY-Workshops gefüllt. Drei Damen stehen sogar neben dem nett gedeckten Tisch, auf dem bereits Getränke und belegte Brötchen auf die Teilnehmerinnen warten. Bunt gemischt wie die sorgfältig ausgewählten Tapetenmuster ist auch das Alter der anwesenden Damen: Zwischen Mitte Zwanzig und Ende Sechzig sind alle Altersgruppen vertreten. „Früher hat mein Mann immer tapeziert“, erklärt eine ältere Dame aus Asbach. „Aber nun ist er nicht mehr so fit und ich möchte aber unbedingt neue Tapeten im Wohnzimmer. Genau deshalb bin ich hier.“

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Unter Anleitung des Workshop-Leiters brachte Jessica Limbach ihre erste Tapete schon fast perfekt an die Wand.
Bilder: Nina Anin

Damit das Tapezieren den Damen auch gelingt, stellt sich der Profi des DIY-Workshops erst einmal vor. Patrick Gödert heißt der gelernte Maler und Lackierer, der inzwischen als Außendienstmitarbeiter für AS Creation aus Gummersbach arbeitet. Eine Stunde erklärt und erläutert Gödert sehr geduldig die unterschiedlichen Tapetenarten, Kleister und Werkzeuge. Welche Tapete eignet sich für welchen Raum oder  wie findet denn das Muster auf der einen Bahn an der Wand auch den richtigen Ansatz?

Mit charmantem Lächeln und vielen sehr einfachen und praktischen Tipps weiß Gödert auf jede Frage Rat. So veranschaulicht er die Atmungsaktivität einer Tapete mit dem Vergleich eines Kaffeefilters oder erklärt den Frauen, welche Zeichen auf den Tapetenrollen wichtig sind, um auch Muster und Formen sorgenlos an die Wand zu bekommen. Auch gibt er klare Empfehlungen und Ratschläge für das notwendige Werkzeug zum Tapezieren. Nach und nach schafft es Gödert, den wissbegierig fragenden Frauen das Tapezieren theoretisch näher zu bringen.

Dann folgt der praktische Teil des Tapezier-Kurses. Gödert tapeziert an voraufgestellten Wänden. Gibt beim Tapezieren nützliche Tipps und Tricks für Ecken, Außen- und Innenseiten oder Fensternischen. Mit viel Eifer folgen ihm die Damen, da werden weitere Fragen dazwischen geworfen und neugierig Wissen ausgetauscht. Und nach der ersten Stunde heißt es dann schließlich auch für die Frauen: Ran an die Wand!

Mit Feuereifer steht auch Jessica Limbach an einer Übungswand. „Ich möchte jetzt unbedingt eine Ecke tapezieren“, sagt sie und schon die zweite Bahn gelingt ihr nahezu perfekt. „Ich bin total begeistert“, sagt die 35jährige aus Asbach.

„Die Erklärungen waren total super. Ich kann es ehrlich gesagt gar nicht abwarten, direkt zuhause loszulegen. Ich finde den Kurs absolut gelungen und ganz ehrlich, wann hat man sowas praktisch Gutes in Asbach schon.“

 

 

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