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Sitzmöbel für Hennef


„Zusamme sitze“ auf neuen Stadtmöbeln

Ab sofort ist es soweit, es wird wieder mehr gesessen im Zentrum der Stadt. Ob aufrecht, gemütlich oder gelümmelt: „Zusamme sitze. Ävver bitte met Jeföhl“. Bei den Sitzmöbeln handelt sich um sechs große, moderne und farbige Sitzelemente aus Kunststoff, die mit dreizehn weiteren, identischen Elementen an verschiedenen Orten in der Stadt platziert wurden, zum Beispiel auf dem Marktplatz, dem Stadtsoldatenplatz und vor dem Rathaus. Ein Exemplar steht zurzeit sogar im Rathaus. Je zwei werden an der Gesamtschule Hennef-West, der Gesamtschule Meiersheide und am Gymnasium platziert.

Bürgermeister Klaus Pipke (Mitte) mit Irmgard Graef (Dritte von links) und weiteren Vorstandsmitgliedern der Werbegemeinschaft, Planungsamtsleiterin Gertraud Wittmer (rechts) und Christoph Müller (Dritter von rechts, Müllerland)
Bild: Veranstalter

Mit einem Gewicht von 100 Kilogramm sind sie schwer verrückbar, können aber dennoch überall eingesetzt und bei Bedarf – zum Beispiel bei Kirmes oder Stadtfest – schnell umgesetzt oder gelegentlich neu gruppiert werden. Ein Möbelstück kostete 1500 Euro. Man kann sie nicht von der Stange kaufen, sondern die Sitzelemente werden nach Bestellung individuell hergestellt – Mindestbestellmenge: zehn Stück. Die Idee, diese Art Sitzmöbel in Hennef aufzustellen, hatte das städtische Planungsamt.

„Mit zunehmender Digitalisierung geht mehr und mehr verloren, was gerade im Rheinland immer auch Teil des Lebensgefühls war und im Grunde ja auch noch ist: einfach mal zusammensitzen und schwade“, so Bürgermeister Klaus Pipke. „Wir möchten dem entgegenwirken und mehr Möglichkeiten schaffen, ungezwungen und locker zusammenzusitzen – mitten in der City! Die Voraussetzungen dafür schaffen wir mit bunten, schweren und dennoch flexiblen, außergewöhnlich designten, Sitzmöbeln, die unter anderem auf dem Marktplatz und dem Stadtsoldatenplatz aufgestellt werden. Ich freue mich, dass wir mit der Kreissparkasse, der Volksbank, dem Stadtmarketing-Verein, der Werbegemeinschaft, den Stadtwerken und dem Architekturbüro Merten Sponsoren für einzelne Sitzelemente gefunden haben. Je nachdem wie gut die neuen Möbel angenommen werden, kann ich mir vorstellen, dass es nicht bei den 19 bleibt, die wir jetzt erstmal angeschafft haben.“

 

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