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RWN-Feriengewinnspiel


Zwei märchenhafte Tage in Holland

Beim RWN-Feriengewinnspiel hatte Doris Manroth aus Windhagen das große Los gezogen und einen märchenhaften Kurzurlaub in den Niederlanden gewonnen. Das Ziel der Reise: Hollands größter Freizeitpark Efteling und das nahe gelegene Städtchen Den Bosch. Gemeinsam mit Tochter Isabeau, Schwester Margit, Nichte Marie und Schwager Uwe ging’s Mitte Oktober dann endlich los – zur Stippvisite bei Frau Holle, dem Sandmännchen und Co. Ein Erfahrungsbericht.

Rasante Fahrt für die Gewinner des RWN-Sommerferiengewinnspiels auf Achterbahn „Python“.
Bild: Freizeitpark Efteling

Da ist sie endlich, Hollands Welt voller Wunder und Märchen. Die Rede ist von Efteling, dem größten Freizeitpark der Niederlande. Doch zunächst checken wir im angrenzenden Ferienpark Efteling Bosrijk ein. Beim Besuch des Freizeitparks können wir dann durch das schön gestaltete Märchenreich spazieren. Verschlungene Wege, Musik dringt aus dem Unterholz, Frau Holle hat umgeschult und schüttet winzige Seifenblasen aus ihren Kissen, die Geißlein besiegen den Wolf und der Esel wirft in großem Bogen goldene Dukaten für die Kinder.

Aber schon bald ist es mit der Ruhe vorbei, mit sanfter Gewalt werden wir jetzt von der jugendlichen und risikobereiten Fraktion unserer kleinen Gruppe aufgefordert, endlich in eine der Achterbahnen zu steigen. Um schneller in diesen Themenbereich des Parks zu kommen, nehmen wir die Dampflok und stehen recht schnell vor der „Python“.

Kurzer Blick in die Runde, und ich bin fällig. Frei nach Kasalla geht die wilde Fahrt ab durch zwei Loopings, rasante Kurven, hoch, runter, schräg und kopfüber. Isabeau lacht vor Vergnügen. Als ich aus der Bahn aussteige, sitzt die Frisur zwar noch, die Fassung habe ich unterwegs allerdings verloren.

Weiter geht‘s mit Fahrten auf gemütlichen Karussells, einer Schweizer Bobbahn, Oldtimern, in denen auch die achtjährige Marie ans Steuer darf und der Holzachterbahn „Joris en de Draak“. Nur bei einer Bahn streiken wir alle – dem Dive-Coaster „Baron 1898“. Man muss wohl 13 sein wie Isabeau, für die von Anfang an klar gewesen war, dass diese Bahn gefahren werden muss.

37,5 Meter geht‘s in die Tiefe

Dort geht es in ein Minenbergwerk mit glänzendem Gold, das von weißen Weibern beschützt wird. Um trotzdem in die Nähe der Goldklumpen zu kommen, braucht es jede Menge Energie: Der Wagen klettert immer höher hinauf, bleibt stehen, um dann nach einem ohrenbetäubenden Gong in fast freiem Fall 37,5 Meter in die Tiefe zu rasen.

Der Tag geht leider viel zu schnell vorbei, doch auf ein Highlight freuen wir uns noch: „Aquanura“, eine Show aus Musik, Licht und Wasserfontänen, die aus dem angelegten See schießen. Die Dämmerung lässt die Lichteffekte leuchten, dann schließt der Park für heute.Der Hunger treibt uns ins nahegelegene Efteling Bosrijk-Restaurant. Dort steht plötzlich der Sandmann mit weißem Bart und seinem Kumpel im Schlepptau am Tisch, wünscht unseren Kindern eine gute Nacht und schenkt ihnen gute Träume.

Der nächste Morgen beginnt mit einer leckeren Überraschung: Das Frühstück hängt am Türknauf. Der Tag führt uns dann in die nahegelegene Stadt Den Bosch, wo wir Isabelle treffen, die uns bei einem Tee den „Bossche Bol“ präsentiert, ein typisches Gebäck dieser Stadt.

Die Sonne kommt raus und lässt die schönen Plätze und Häuserzeilen aussehen wie in einem Reiseführer. Dominiert wird Den Bosch von der gotischen Kathedrale Sint Jans, deren fabelhafte Wesen auf dem Dach sofort an den berühmten Sohn der Stadt denken lassen: Hieronymus Bosch, der vor 501 Jahren gestorben ist.

Bunte Figuren aus seinen Gemälden finden sich überall in der Stadt. So versammeln wir uns an dem mittelalterlichen Kanal, der Binnendieze, und warten neben einem der Fabelwesen (einem riesigen Ei mit Beinchen) auf ein Boot, das uns durch Tunnel und unter Brücken und Häusern herführt. Auf dieser sogenannten „Himmel- und Höllenfahrt“ geht es zügig durch die ganze Stadt. Im Tunnel löst sich ein Bosch-Gemälde vor unseren Augen auf und am Ende fliegen Sterne und Engel über die Tunnelwände und unsere Köpfe hinweg, bevor wir wieder ins Licht fahren.

Dann geht es mit dem „Wonderlijke Klim“, dem wundersamen Aufstieg, hoch hinaus aufs Dach der Kathedrale, wo wir die schöne Stadt von oben betrachten und die zahlreichen Figuren auf dem Kirchendach von der Nähe aus
betrachten.

Unser Fazit: Dieser Kurzurlaub war wirklich märchenhaft, abwechslungsreich und absolut gelungen.  

 

 

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