Lebendiges Museum animiert


Als die Römer frech geworden…

Der Limes ist eine internationale Berühmtheit, aber in der Region am Rhein nicht immer so bekannt. Das jedenfalls war vor nunmehr zehn Jahren sicherlich ein Gedanke, der zu einem einzigartigen Projekt im Kreis Neuwied geführt hat.

Puzzlen für Nachwuchs-Archäologen: In der Römerwelt wollen etwa Amphoren wieder zusammengesetzt werden.
Bild: Römerwelt

„Römerwelt am caput limites in Rheinbrohl“, so lautet die offizielle Bezeichnung für das besondere Freiluftmuseum, das vor allem Kindern viel Unterhaltung zu bieten hat.

Der Limes, also die einstige Grenzbefestigung des römischen Reichs, ist inzwischen  als Welterbe anerkannt. Am Beginn des Grenzverlaufs, eben in Rheinbrohl, gibt es seit zehn Jahren „Erlebnis mit allen Sinnen“. Und das darf wörtlich genommen werden, denn selbst Brotbacken steht auf dem Terminplan. Das Außengelände in der Nähe der B42 lässt erahnen, dass die Römer viel Aufwand betrieben haben, um ihr Reich zu schützen. Das große Jubiläumsfest am 19. August soll ein Erlebnis für die ganze Familie werden. Programmpunkte aus dem Angebot der Römerwelt werden mit nicht römischen Attraktionen wie einer Hüpfburg, einer Zaubervorstellung mit dem Zauberer Miracelix, Kinderschminken und noch einigem mehr ergänzt. Start ist um 11 Uhr. (red)

 

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