Archaische Welt mitten in der Zivilisation

Ein Gebirgsjäger und sein Bayerischer Gebirgsschweißhund
Bilder: NFP/Broadview Pictures

Wem gehört die Natur? Den Tieren? Den Menschen? Oder sollte sie einfach sich selbst überlassen sein? Eine Frage, die komplexer ist, als sie zunächst scheinen mag. Auf der Suche nach einer Antwort führt der Dokumentarfilm „Auf der Jagd – wem gehört die Natur?“ in einen faszinierenden Mikrokosmos: den deutschen Wald. Die Bilder zeigen eine archaische Welt mitten im Herzen der Zivilisation, die nicht mehr in die Zeit zu passen scheint, obwohl sie den Menschen unmittelbar umgibt. In den bayerischen Alpen begegnet man röhrenden Hirschen und Gämsen, in den Wäldern Brandenburgs Wölfen, die sich dort nach langen Jahren der Abwesenheit wie auch im Rest von Deutschland wieder angesiedelt haben. Der Mensch teilt seinen Lebensraum mit diesen und vielen anderen Wildtieren – doch wer bestimmt, wie man mit ihnen zusammenlebt? Wer gibt vor, dass sie – und wie viele von ihnen – gejagt werden dürfen? Und müssen sie überhaupt gejagt werden? Welche Folgen hätte es, wenn sich die 1,2 Millionen Rehe und 600.000 Wildschweine, die jedes Jahr in Deutschland geschossen werden, zusätzlich frei in Wald und Natur ausbreiten würden? In „Auf der Jagd – wem gehört die Natur?“ kommen Jäger, Förster, Waldbesitzer, Wildbiologen, Tierschützer, Bauern und Forstbeamte zu Wort – und zu ganz unterschiedlichen Ansichten.

Alice Agneskirchers Dokumentarfilm „Auf der Jagd – wem gehört die Natur?“ ist ab 10. Mai im Kino zu sehen. Das Cine 5 Asbach zeigt die Preview am Vorabend um 20 Uhr. Im Eintritt von 8,50 Euro ist ein Glas Westerwald Bräu enthalten.

 

 

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