Südkorea ist auch abseits von Olympia eine Reise wert


Asiatische Paläste und Tempel

Die Olympischen Winterspiele sind in vollem Gange. Und die Berichterstattung auf allen Kanälen macht nicht nur Lust auf Sport, sondern auch neugierig auf das Land im fernen Osten. Man könnte sogar den Begriff „Last Minute“ wörtlich nehmen und wäre dann bei den letzten olympischen Wettbewerben live dabei.

Pavillon im Garten von Gyeongbokgung bei Seoul. Der „Palast der strahlenden Glückseligkeit“ ist der älteste und größte von fünf Palästen in der südkoreanischen Hauptstadt.
Bild: 12019

Vereinzelt seien auch kurzfristig noch „Flugtickets nach Seoul erhältlich. Von dort sind es weniger als zwei Fahrstunden mit dem Mietwagen nach Pyeongchang“, weiß Daniel Becker vom Thomas Cook Reisebüro in Unkel. Einem zeitnahen Reiseantritt stehe auch deswegen nichts entgegen, weil man kein Visum benötige.

„Als deutscher Staatsangehöriger erhält man bei der Ankunft automatisch eine Aufenthaltsgenehmigung für 90 Tage, sofern man ein bestätigtes Rückflugticket vorweisen kann.“ Allerdings müsse man auf die Schnelle mit deutlichen Preisaufschlägen für Flug und Unterkunft rechnen, warnt der Reiseexperte. Wer sich also weniger für Olympia und mehr für das Land interessiere, solle lieber in Ruhe planen.

Touristisch interessant sind in Südkorea vor allem die fünf alten Paläste in Seoul sowie die vielen buddhistischen Tempel in den Bergen in der Region Pyeongchang. Dass hier die Olympischen Winterspiele stattfinden ist übrigens kein Zufall: Die Region gehört zu den beliebtesten Wintersportgebieten des Landes – von Alpinski über Langlauf bis hin zu Schneeschuhwanderungen sind hier viele Arten winterlicher Outdoor-Aktivitäten möglich.

Verhaltensregeln für Südkorea

Ob sofort oder später, wer nach Südkorea reist, sollte sich im Vorfeld auch mit der fremden Kultur beschäftigen. Welche Verhaltensregeln es zu beachten und welche Fettnäpfchen es zu vermeiden gilt, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der Europäischen Reiseversicherung: Sie weist darauf hin, dass der Kopf – das „höchste“ Körperteil – anderer Personen nicht berührt werden sollte. Selbst eine freundlich gemeinte Geste, wie etwa einem Kind über den Kopf zu streichen, sei in Südkorea nicht gern gesehen.

Esse man gemeinsam mit Einheimischen, so sei es üblich dass die älteste Person am Tisch mit der Mahlzeit beginnt. Statt Messer und Gabel benutzen die Südkoreaner Stäbchen oder Löffel. Heiße Suppe dürfe zwar geschlürft werden, Schmatzen, Husten, Niesen oder Naseputzen bei Tisch sei jedoch verpönt.

Wie in den meisten asiatischen Ländern, gelten lautstarkes Verhalten und öffentliche Wutausbrüche als äußerst unschicklich. Birgit Dreyer rät daher auch in problematischen oder stressigen Situationen dazu, einen kühlen Kopf zu bewahren.

Unisono empfehlen die beiden Reiseexperten zudem, die teure Fernreise nach Südkorea abzusichern, am besten mit einem Rundum-Sorglos-Paket, das Stornokosten-, Reiserücktritts-, Reisekranken- und die Reisegepäckversicherung abdeckt. (red)

 

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