Selig – „Kashmir Karma“


Auf den Ursprung reduziert

Mit ihrem siebten Studioalbum „Kashmir Karma“ tritt die Hamburger Band Selig in eine neue Karrierephase ein. Das Werk ist ab 3. November bei Medimax in Asbach und Unkel erhältlich.

Selig in Schweden: Sie kamen mit nichts – und gingen mit ihrem siebten Studioalbum „Kashmir Karma“
Bild: Sony, Mathias Bothor

Aufgenommen haben sie ihr neues Studioalbum in einer einsamen Hütte in Schweden. Insgesamt fünfmal fuhren „Selig“ über ein Jahr verteilt für jeweils zehn Tage dort hin. „Als wir da oben saßen, haben wir gesagt: ‚Lasst uns ins Haus gehen und ein Lied machen‘“, sagt der charismatische Frontmann Jan Plewka, „über diesen Moment, wie er jetzt ist.“

Was dann passierte, vergleicht der Sänger mit einem besonders genialen Tor von Christiano Ronaldo: „Manchmal bekommt man als Künstler ein Geschenk aus dem Universum.“ Am Abend dieses Tages hatten „Selig“ ein fertiges Lied. Es heißt „Wintertag“, ist eine elegische Ballade und wurde an jenem Tag komplett komponiert, getextet, aufgenommen. Es war der Startschuss für „Kashmir Karma“.

Alles, was danach passierte, die Musik, die sie schrieben, die alte Freundschaft, die sie erneuerten und vertiefen – all diese Dinge hatten ihren Ursprung an jenem ersten Tag als Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten wurde. Jan: „Wir saßen praktisch mit Nichts in dieser Hütte fernab von der Welt – das war das Beste, was uns passieren konnte, denn auf einmal waren da nur wir.“ Und so wurde ihnen nach „Wintertag“ klar: Die vermeintliche Vorbereitung auf die neue Platte ist bereits die Produktion.

Und so enthält „Kashmir Karma“ Selig-Musik in der besten denkbaren Form, auf ihren Ursprung reduziert, aber mit der Erfahrung der Jahre versehen. Es geht um Leben und Tod, um Lust und Einsamkeit, um Freiheit und Gemeinschaft, um Liebe in allen Facetten, um den Umgang mit der Erde und um Gerechtigkeit.

Die Band findet zu diesen Themen psychedelische Krautrock-Klänge wie in „Unsterblich“, es gibt Beatles-artige Chöre, Hendrix-Rock und natürlich macht Jan Plewka mit dieser einzigartigen Stimme immer noch Räume auf, die kaum ein anderer betritt.

Plewka gehört zu den wenigen Sängern, die alles, was sie sind, eins zu eins in ihren Gesang legen können. Insofern ist er ein Soulmann klassischer Färbung – und davon gibt es in Deutschland nicht viele.

Zum neuen Album gibt es auch die „Karma-Tour“. Unter anderem kann man Selig am 16. November in der Frankfurter Batschkapp live erleben. Tickets gibt es ab sofort bei Medimax in Asbach und Unkel zu kaufen.

 

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