Sarah Connor – „Herz Kraft Werke“

 

Auf Identitätssuche

Sarah Connors neues Album „Herz Kraft Werke“, sowie Tickets für ihr Konzert am 2. November in der Kölner Lanxess Arena, sind ab sofort bei Medimax in Asbach und Unkel erhältlich.

Sarah Connor findet auf ihrem Album „Herz Kraft Werke“ auch klare Worte.
Bilder: Universal/N. Kuhn

Mit über 1,2 Millionen verkauften Einheiten und drei ausverkauften Live-Tourneen vor über 600.000 Zuschauern gilt Sarah Connors deutschsprachiges Debütalbum „Muttersprache“ als Meilenstein – in der Pop-Musik, aber auch für sie als Künstlerin: Nach 15 Jahren erfolgreicher Popkarriere sang Sarah Connor zum ersten Mal alle Songs in ihrer Muttersprache Deutsch ein.

Vier Jahre nach der Veröffentlichung von „Muttersprache“ präsentierte Sarah Connor nun mit „Herz Kraft Werke“ ein weiteres Album in deutscher Sprache. Als erste Single-Auskopplung hatte sie das Stück „Vincent“ auserkoren. „Obwohl ‚Vincent‘ ein frei erfundener Name ist, ist er mir doch mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Er steht symbolisch für alle Jungen und Mädchen in der Pubertät, auf der Suche nach Orientierung und Identität.“

Dazu traut sich Connor mittlerweile zu, klar Stellung zu beziehen. Im Song „Ruiniert“ wettert sie gegen „AfD-Idioten“, in „Unendlich“ zumindest am Rande gegen Donald Trump. Und dass der pubertierende Vincent schwul ist, darf man wohl auch als Aufruf zu mehr Toleranz verstehen.

Während ihr Protagonist Vincent noch nach seiner Identität sucht, scheint Sarah Connor ihre endgültig gefunden zu haben. Von Kritikern wird das auch schon mal als „Mama-Pop“ abgetan, doch insgesamt dürfte Sarah Connor mit „Herz Kraft Werke“ wieder all jene erreichen, denen auch schon „Muttersprache“ gefiel. Und das waren nicht wenige.

 

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