Labyrinth im Kurpark Hennef dient spielerisch als geistlicher Ort


Auf Umwegen zum Ziel

Vor etwa zwei Jahren kam die Henneferin Sigrid Klein auf die Idee, einen geistlichen Ort für die Bürger im Hennefer Kurpark zu erschaffen. Mitte September konnte „Ein Labyrinth für den Kurpark“ nun offiziell eingeweiht werden.

Das Labyrinth in Hennef-Geisitingen wurde als Ort der Ruhe und Inspiration geschaffen.
Bild: Stadt Hennef

Das barrierefreie Labyrinth mit einem Durchmesser von 16 Metern befindet sich in der Nähe der Vogelvoliere im Kurpark in Hennef-Geistingen. Dazu inspiriert wurde Sigrid Klein von dem Labyrinth in der Kathedrale Notre-Dame de Chartres in Frankreich. Den Entwurf hat sie mit Pfarrer Niko Herzner entwickelt.

Dass das Projekt tatsächlich realisiert werden konnte, ist zahlreichen Sponsoren und Unterstützern zu verdanken. Dazu zählen die Stadt und die Evangelische Kirchengemeinde Hennef, Landschaftsarchitekt Martin Tochtrop sowie Bildhauer Markus Weisheit, der mit Klein den Labyrinth-Stein angefertigt hat, der das Zentrum des Labyrinthes bildet.

„Ich freue mich, dass wir heute dieses besondere Objekt einweihen können. Denn damit wurde für die Henneferinnen und Hennefer ein Ort der Ruhe und Inspiration geschaffen“, so Bürgermeister Klaus Pipke bei der Einweihung. „So ein Labyrinth kann auf ganz vielfältige Weise helfen unser Leben zu verstehen und im wahrsten Sinne des Wortes Schritt für Schritt die eigene Mitte zu finden“, weiß die Initiatorin.

Das Labyrinth bietet eine klare Wegführung, die der Meditation dient. Wie im Leben kommt man dabei seinem Ziel manchmal zum Greifen nahe, wird dann wieder davon weg geführt, kommt ihm aber dennoch mit jedem Schritt näher. (eg)

 

 

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.