Mein Lieblingsspiel: “Push”

 

Aufs Ganze gehen oder Punkte sichern?

Im Rahmen der RWN-Serie „Mein Lieblingsspiel“ stellt Laura Plaep, Mitarbeiterin in der Spielwarenabteilung des Vorteil-Centers Asbach, ihr liebstes Spiel vor. Dabei handelt es sich um das schnelle und leicht zu erlernende Kartenspiel „Push“ von Ravensburger.

Zocken oder sichern? „Push“, das Lieblingsspiel von Spielwaren-Expertin Laura Plaep, stellt die Spieler vor knifflige Entscheidungen und sorgt für überraschende Wendungen.
Bild: H. W. Lamberz

Bei diesem Spiel, das aus 120 Karten und einem Würfel besteht, stellen zwei bis sechs Spieler ihr Glück auf die Probe und sammeln die wertvollsten Karten, um das Spiel zu gewinnen. Laura Plaep spielt „Push“ gerne am Wochenende oder im Urlaub: „Entweder mit Freunden oder mit meinen Eltern.“

Und so läuft es ab: Zu Beginn legen die Spieler alle Karten als verdeckten Ziehstapel in die Tischmitte. Wer an der Reihe ist, deckt nacheinander beliebig viele Karten vom Ziehstapel auf und legt sie in bis zu drei Reihen ebenfalls in die Tischmitte. Allerdings steht der Spieler bei jeder gezogenen Karte vor der folgenden Entscheidung: Weitermachen, um noch mehr Punkte zu sammeln? Oder rechtzeitig aufhören und sich die beste Kartenreihe schnappen? Denn: Je höher die Kartenwerte, desto mehr Punkte bringen sie am Ende des Spiels. Doch hier gilt es aufzupassen – die Mitspieler schnappen sich die restlichen Kartenreihen.

Verzockt? Das kostet wertvolle Punkte

Wie im richtigen Leben kann man sich beim Spielen auch leicht verzocken – indem man zu weit geht. Sobald eine Farbe und/oder eine Zahl aufgedeckt wird, die bereits in einer der Reihen liegt, ist der Zug vorbei. Derjenige Spieler, der zu weit gegangen ist, sammelt nun keine Reihe ein. Doch für ihn kommt es noch schlimmer. Zur Strafe muss dieser Spieler den Würfel werfen und alle gesammelten Karten der gewürfelten Farbe aus seiner Auslage auf den Ablagestapel legen. Somit verliert man wertvolle Punkte, die am Ende über Sieg oder Niederlage entscheiden können.

Nervenkitzel garantiert

Und dann gibt es noch die Würfelkarten, die für besonderen Nervenkitzel sorgen. Wer eine dieser beiden Sonderkarten einsammelt, muss ebenfalls würfeln und alle gesammelten Karten der gewürfelten Farbe aus seiner Auslage entfernen. Daher ist die Freude besonders groß, wenn man seinen Mitspielern eine solche Würfelkarte unterjubeln kann. Schließlich gibt es noch die Richtungswechsel-Karten. Sie entscheiden darüber, welcher Mitspieler zuerst eine Kartenreihe wählen darf und sorgen für unerwartete Wendungen am Spieltisch.

„Push“, so die Spiel­waren-Expertin Plaep, sei am ehesten mit dem Kartenspiel „Skip-Bo“ zu vergleichen. Wer dieses mag, komme auch bei „Push“ voll auf seine Kosten. (cm)

 

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