Gerhard Hausen

 

Ausblick für die Stadt Unkel

Gerhard Hausen
Bild: Frank Homann

„Zuversichtlich in die Zukunft – Unkel verbindet“. Gerade schwierige Zeiten wie die Corona-Krise erfordern verantwortungsbewusstes Handeln, Weitsicht, aber auch Optimismus. Trotz der Pandemie konnten wir in Unkel gemeinsam vieles erreichen.

Der Pachtvertrag zur Übernahme des Bürgerpark-Managements durch den Verein Gemeinsam für Vielfalt ist unterschrieben. Die Modernisierung von Siebengebirgsstraße und Bahnhofsvorplatz sind auf den Weg gebracht; die Maßnahmen zur Projektierung des ehemaligen Löwenburg-Geländes wurden eingeleitet. Im kommenden Jahr möchten wir die Rheinpromenade noch anziehender gestalten. Die attraktive Aufarbeitung von Pantaleonstraße, Corneliaweg und dem Willy-Brandt-Platz konnte trotz Corona vollendet werden. Auch eine Hundefreilauffläche ist eingerichtet worden.

Das Innenministerium hat die städtebaulichen Aktivitäten in Unkel erst kürzlich mit einer Fördersumme über 500.000 Euro gewürdigt. Davon werden maßgeblich auch private Sanierungsmaßnahmen im historischen Stadtbereich unterstützt.

Aldi eröffnet mit dem größten seiner Verkaufsmodelle seinen Neubau, hinzu werden der dm-drogeriemarkt und ein Café kommen.

Der Ilse-Bagel-Park wird zum Mehrgenerationen-Fitnessparcours mit Boule-Anlage. Unsere touristischen Wandertouren werden durch fünf Baumelbänke bereichert und in weiterer bewährter Zusammenarbeit mit dem Naturpark Rhein-Westerwald und der Tourismus Siebengebirge GmbH wird es auch 2021 wieder schöne Projekte geben.

Zweimal wurde unsere Stadt Schaupatz von Dreharbeiten: Im Bürgerpark für eine preisgekrönte Netflix-Serie, in der Altstadt und auf der Rheinpromenade für einen historischen Zweiteiler in der ARD.  Dass uns dies alles gelang, ist einer Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg und im Willen, das Beste für Bürger und Besuchen zu erreichen, zu verdanken.

Im Rathaus, in der Verwaltung, den Gremien und mit den Kooperationspartnern greift ein Rädchen prima ins andere – wir sind sehr gut aufgestellt.

Wir sind authentisch und leben unseren Beinamen „Kulturstadt“: in unserer lebendigen Kunstszene und der kreativen Kulturinitiative, in den engagierten Ehrenamtlichen der Bürgerstiftung Unkel Willy-Brandt-Forum und in den Vereinen. Wir leben „Kulturstadt“ aber auch in unserem Qualitätsanspruch, sowie in der Art und Weise, wie wir unser Gemeinwesen gestalten und wie wir miteinander umgehen. Während das Land Rheinland-Pfalz in seiner aktuellen Imagekampagne auf den Markenkern „Gold“ setzt, haben Bürgersinn, gemeinschaftliches Handeln und der Charme unserer Stadt diesen höchsten Wert schon erreicht.

 

Ihr

Gerhard Hausen, Bürgermeister der Stadt Unkel

 

 

 

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