Förderverein Windeck


Beeindruckende Bilanz

Vor genau zehn Jahren, im November 2006, wurde der Förderverein in Windeck-Schladern gegründet mit dem Ziel, Waisenkindern in Afrika die Schulausbildung zu ermöglichen und ihnen so eine Chance auf eine bessere Zukunft zu eröffnen.

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Bild: Verein

In der Presse erschien im Dezember 2006 folgender Artikel: „Damit die Hilfe auch wirklich ankommt – Neugegründeter Förderverein garantiert, dass jeder Cent dorthin gelangt, wo er auch gebraucht wird…`warum soll ich was spenden? Das Geld kommt ja doch nie bei den Hilfsbedürftigen an.` Diese Argumente sind besonders in diesen Tagen nicht selten zu hören. Viele gemeinnützige Vereine, die Spenden für karitative Zwecke sammeln, müssen mit dem Makel leben, dass nur ein Bruchteil der gespendeten Summe auch dort landet, wo sie gebraucht wird. In Windeck hat sich nun ein Förderverein gegründet, der sich nach eigenen Angaben vor allem in seiner Verwaltungsarbeit von vergleichbaren Gremien unterscheidet.“

In seinem Vorstandsbericht anlässlich der zehnten Jahreshauptversammlung konnte der Vorsitzende des Vereins, Martin A. Juda, eine sehr erfreuliche Bilanz ziehen: Die Zusage, dass jeder gespendete Cent ungeschmälert den Waisenkindern zu Gute kommt, wurde kompromisslos eingehalten. Alle anfallenden Verwaltungs- und Sachkosten wurden und werden durch die Vorstandsmitglieder übernommen. Alle eingehenden Gelder werden unmittelbar für die „Poverello-Projekte“ in Mongu und Lusaka (Sambia) an die in Windeck schon seit Jahrzehnten bekannte deutsche Ordensschwester Regina Kuhlmann überwiesen. Schwester Regina sucht zusammen mit ihren Mitschwestern vom Orden der Heilig-Kreuz-Schwestern die bedürftigen und förderungswürdigen Waisenkinder aus, betreut sie und bezahlt für sie das Schulgeld.

In den vergangenen zehn Jahren wurden bis heute 169.000 Euro für die Poverello-Projekte zur Verfügung gestellt. Dadurch konnten fast 1000 Waisenkindern der Schulbesuch ermöglicht werden.

Zusätzlich hat man in diesem Zeitraum 33 Studenten (ehemalige Poverellos) unterstützt, wobei bis jetzt schon zwölf einen Universitätsabschluss erreicht haben. Daneben wurde eine Vielzahl von Sachspenden und über 100 Laptops mit englischsprachiger Lernsoftware nach Sambia gebracht. Die Homepage haben über 11.500 Erstbesucher angeklickt.

Die im Jahre 2007 in Sambia gedrehten Filme wurden von mehreren Fernsehsendern (zum Beispiel: Center-TV, Bibel-TV, Kirchenfernsehen, nrwision und anderen) ausgestrahlt. Zweimal wurde der Verein live interviewt. Eine Vielzahl von Zeitungsberichten ist über die Arbeit erschienen.

Insgesamt sechs Praktikanten haben durch die Vermittlung jeweils mehrere Monate in Schulen und Waisenhäusern in Sambia mitgeholfen.

Zurzeit ist eine weite Praktikantin in City of Hope tätig. Mit Schwester Regina stand man in engem Kontakt. Sie war dieses Jahr wieder in ihrer Heimatstadt Vechta und man konnte sich ausführlich austauschen.

Im kommenden Mai 2017 wird wieder eine Delegation des Fördervereins nach Sambia reisen. Schon ist der Verein für Sachspenden in Form von zum Beispiel Brillen, Fußbällen und Trainingsanzügen dankbar.

Ausführliche Information über die zehnjährige Arbeit sind auf der Homepage www.foerderverein-windeck.de nachzulesen.

Nach seiner Wiederwahl zum Vorsitzenden  bedankte sich Martin Juda ganz herzlich bei den Vereinsmitgliedern und Spendern und insbesondere bei den Aktivisten im Förderverein: Gabriele Bredenbrock, Walter Masemann, Klaus Müller, Ulrich Quade und Andreas Brosig und schloss die Sitzung mit den Worten: „Wir sind schon etwas stolz, was wir in den letzten zehn Jahren für die Waisenkinder in Sambia erreicht haben und werden unser Engagement weiter fortführen und hoffen auch bisher auf die Unterstützung unserer Vereinsmitglieder und Sympathisanten“.

 

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