Der RWN-Sachbuchtipp: „Licht und Schatten“

 

Bekenntnis eines Cineasten

Bild: Aufbau Verlag

Das Kino wurde 1929  revolutioniert, der Tonfilm hielt in Deutschland Einzug. Der Cineast Victor Klemperer erlebte diese Entwicklung von Anfang an mit. Zunächst kritisch, ließ er sich schon bald von den neuen Möglichkeiten begeistern. Nicht selten ging er mehrmals pro Woche ins Kino. Mit den Nationalsozialisten aber wurde dem großen Vergnügen ein jähes Ende bereitet, Klemperer schließlich durch das Kinoverbot für „Nichtarier“ 1938 aus den Lichtspielhäusern verbannt. Doch nicht einmal das konnte ihn fernhalten.

Victor Klemperers „Licht und Schatten“ (ISBN: 978-3-351-03832-8, 24 Euro) ist das leidenschaftliche Bekenntnis eines Cineasten, der dem Leser den Tonfilm als Spiegel deutscher Geschichte mit allen Licht- und Schattenseiten vorführt, und ab sofort in den Media World Buchabteilungen der Vorteil-Center in Asbach und Unkel bestellbar.