Black Mountain – „Destroyer“


Berauschend und temperamentvoll

Das Album „Destroyer“ der kanadischen Psychedelic-Rock-Band „Black Mountain“ ist ab 24. Mai bei Medimax in Asbach und Unkel erhältlich.

Die Rocker aus Vancouver präsentieren ihr neues Album „Destroyer“.
Bilder: Cargo/Olivia Jaffe

Vor rund zwei Jahren gab es ein einschneidendes Ereignis im Leben von „Black Mountain“- Mastermind Stephen McBean. Denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte Stephen sein Erwachsensein ohne gültigen Führerschein verbracht, das erste und begehrteste Ticket zur persönlichen Unabhängigkeit im Leben.

Das neue Album von Black Mountain, „Destroyer“, ist durchdrungen von all der wilden, neu erworbenen Power und der damit einhergehenden Angst und Furcht, die mit dem ersten Mal hinter dem Steuer kommt. „Destroyer“, benannt nach dem 1985er Auslaufmodell Dodge Destroyer Muscle Car, ist um das Gefühl herum aufgebaut, mit einem Hot Rod durch die Gegend zu fahren. Das Album führt zurück bis zu den frühen bis mittleren 1980er Jahren, als in Los Angeles ein „Krieg“ zwischen Punk und Hair Metal losbrach – es ist berauschend, temperamentvoll und gefährlich zugleich.

Durchweg wuchern jugendliche Themen aus dem Album: „Boogie Lover“ fährt den Sunset Strip hinunter, „Horns Arising“ ist ein Tankstopp in der Wüste, gerade rechtzeitig, um ein Ufo in der Nähe eines Tafelberges schweben zu sehen und „High Rise“ erweckt das Gefühl jugendlichen Entdeckungsdrangs.

Veränderungen gibt es übrigens nicht nur im Leben von Stephen McBean, sondern auch innerhalb der Band. Neu hinzu gekommen sind hier Rachel Fannan und Adam Bulgasem. Sie stehen an der Seite von McBean und seinen altbekannten Kollaborateuren Kliph Scurlock, Kid Millions und John Congleton.

 

 

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