Technik erobert das Zuhause

 

Das Eigenheim wird immer smarter

Das Smartphone wird zur Steuerzentrale für das Eigenheim.
Bild: Geralt

Licht und Heizung via Smartphone steuern, Haushaltsgeräte per Stimme bedienen oder die eigenen vier Wände mit intelligenten Überwachungssensoren sicherer machen: Jeder vierte Bundesbürger besitzt bereits mindestens eine Smart-Home-Anwendung. Verbreitet sind vor allem Beleuchtungslösungen, Video-Überwachung und Sprachassistenten. Auf dem Vormarsch befinden sich einer Erhebung des Branchenverbands Bitkom zufolge auch Heizungsthermostate sowie smarte Staubsauger und Gartengeräte.

„Wir erleben gerade den Durchbruch des Smart Home“, äußerte sich jüngst Bitkom-Präsident Achim Berg und stellt klar: „Beim Smart Home geht es nicht um Technikspielereien, es geht um gesellschaftliche Veränderungen, die zum Beispiel ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu Hause ebenso ermöglichen wie eine dezentrale, ressourcenschonende Energieversorgung.“

Bedenken gegen das Smart Home sind zumeist technischer Natur: Mehr als jeder dritte, der noch nicht in die neue Technik investiert hat, empfindet die Installation als zu aufwendig. Und tatsächlich greift rund jeder zweite bei der Installation der Haustechnik auf professionelle Hilfe zurück.

Ausschlaggebend für den Kauf waren dabei ganz unterschiedliche Gründe: Jeder Zweite wollte die Sicherheit zu Hause erhöhen oder zusätzlichen Komfort. Mehr als ein Drittel wollte Geld sparen oder energieeffizienter leben.

Jeder zweite Bundesbürger geht davon aus, dass Smart-Home-Anwendungen in wenigen Jahren in jedem Haushalt zu finden sein werden. 39 Prozent würden am liebsten alle technischen Geräte in ihren eigenen vier Wänden vernetzen. Für fast jeden Dritten werden bei der Entscheidung für die nächste Wohnung Smart-Home-Anwendungen eine Rolle spielen. Und fast jeder Fünfte wäre bereit, für Wohnungen mit entsprechender Ausstattung mehr Miete zu bezahlen. (red)

 

 

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