Alexa Feser – „A!“


Den Blick von außen nach innen richten

Alexa Fesers Album „A!“ ist ab 10. Mai bei Medimax in Asbach und Unkel zu kaufen. Tickets für ihr Konzert am 7. Oktober im Kölner Gloria-Theater sind hier bereits jetzt erhältlich.

Mit dem Album „A!“ hat Alexa Feser sich nach eigener Aussage sehr auf ihr Gefühl verlassen.
Bilder: Warner

Nach dem Erfolg ihres letzten Albums „Zwischen den Sekunden“ wäre es ein leichtes gewesen, genauso weiterzumachen. Doch Feser fühlte, dass der Moment gekommen war, den Blick von außen nach innen zu richten. Auf sich selbst.

Zwar habe sie auch schon zuvor über ihre Emotionen gesungen, „nur kryptischer“. Nun jedoch sei die Zeit reif gewesen für Klartext: „Ich glaube, ich habe viel aufgearbeitet über die letzten Jahre.“ Deshalb befänden sich auf dem neuen Album viele Fragmente, die sie und ihr „gesamtes Leben bis zum jetzigen Zeitpunkt“ betreffen, berichtet die Künstlerin. „Ich habe mich bei diesem Album sehr auf mein Gefühl verlassen, sehr viele spontane Sachen zugelassen.“

„Mut ist ein großes Wort“, sagt Feser in Anspielung auf die gleichnamige Single-Auskopplung. „Es hat aber nicht immer mit großen Dingen und Superlativen zu tun, sondern oft auch mit gewissen Einstellungen oder mit einer Erkenntnis. Dass man manchmal an einen Punkt kommt, an dem man absolut ehrlich zu sich selbst ist.“ Es gehe nicht darum, „die beste Version zu sein, sondern einfach man selbst. Und dadurch schon mutig zu sein.“

Sei du selbst, mit allen Risiken und Nebenwirkungen – das ist die Botschaft hinter den Songs von „A!“. Und dass es sich, auch wenn es oft zunächst nicht so scheint, auszahlt: In „Abgeholt“ etwa findet Feser schließlich die große Liebe, in „Bei 10 wieder oben“ ist ihr Überlebensinstinkt am Ende stärker als der rechte Haken ihres Egos und in „Mut“ tanzt sie ganz einfach mit der Angst, statt vor ihr davonzulaufen.

Daneben hält das Album Unbeschwertes wie „1a“ und „Gold reden“ und Nostalgisches wie „Atari T-Shirt“ und „Lola rennt“ bereit. Hier spielt Feser, die für ihre Texte schon mit Grönemeyer und Lindenberg verglichen wurde, ihre Gabe voll aus, Alltagssituationen emotional aufzuladen.

Mit „A!“ legt Alexa Feser ihr bisher persönlichstes Album vor. Am Ende ihrer Reise sieht sie sich deshalb noch lange nicht: „Es gibt noch so viele Sachen bei mir selbst zu entdecken. Ich glaube, daher werde ich auch nie ankommen, denn das würde für mich Stillstand bedeuten“, schließt sie ab. „Ich habe das Gefühl, ich habe noch eine Mission.“

 

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