Autofahrerbrillen bei Apollo


Den Durchblick behalten

Plötzlich wechselnde Lichtverhältnisse, tief stehende Sonne, unerwartete Wildwechsel und plötzlich Nässe auf der Fahrbahn: Autofahren erfordert schnelle Reaktionen. Grundvoraussetzung dafür ist ein klarer Blick, sonst drohen fatale Folgen. Marion Mehren, Augenoptikerin und Filialleiterin von Apollo in Asbach verrät, worauf Autofahrer beim Brillenkauf achten müssen.

Bei der Auswahl der richtigen Brille stehen die Fachleute von Apollo in Asbach beratend zur Seite.
Bild: StockSnap

Beim Autofahren ist es wichtig, auch geringe Sehschwächen mit der richtigen Brille auszugleichen. „Ein maßgeschneidertes Modell berücksichtigt dabei nicht nur die individuellen Anforderungen, sondern auch die speziellen Gegebenheiten, die der Straßenverkehr mit sich bringt“, weiß Marion Mehren.

Bei Autofahrerbrillen komme es darauf an, dass sie das Sichtfeld erweitern und nicht künstlich einschränken. Die Fassung sollte also ohne breite Ränder und Bügel auskommen. Die Gläser dürfen nicht zu schmal ausfallen. „Jede Brille muss vor allem optimal auf die persönlichen Anforderungen und Bedürfnisse ihres Trägers ausgerichtet sein. Deshalb berechnen wir bei Apollo alle Gläser individuell und lassen sie anschließend als Einzelstücke maßanfertigen“, erklärt Filialleiterin Mehren.

So werde jedes Glas auf persönliche Faktoren wie Sehstärke und Pupillenabstand ausgerichtet. Zusätzlich achte man bei Autofahrern „besonders auf die Distanz zwischen Auge und Brille sowie auf Fassungsvorneigung und -durchbiegung“, erläutert die Expertin. Der Fahrer profitiere so von einem deutlich größeren Sehbereich und einer besseren Wahrnehmung der gesamten Umgebung.

„Lichtreflexionen von Metalloberflächen oder Wasser auf der Fahrbahn können ein zusätzliches Risiko darstellen. Außerdem macht die tiefstehende Sonne Autofahrern gerade im Herbst und im Frühjahr das Leben schwer“, weiß Mehren aus eigener Erfahrung. Absolutes Muss sei deshalb eine sehr gute Entspiegelung der Gläser. Sie sorge für störungs- und ermüdungsfreies Sehen. Insbesondere bei grellem und diffusem Licht werde dadurch eine deutlich bessere Detailerkennung und Kontrastwahrnehmung ermöglicht.

Auch bestimmte Tönungsfarben können hilfreich sein: Braun und Grau unterstützen die Augen dabei, Ampel- und Bremslichter schneller zu erkennen. Rote und grüne Tönungen dagegen sind nicht empfehlenswert, sie könnten im schlimmsten Fall sogar Reaktionszeiten verlängern.

Auch Autofahrern, die insbesondere nachts und in der Dämmerung Probleme mit der Sicht haben – Stichwort „Nachtblindheit“ – nimmt Mehren die Sorgen: „Wenn bei Gegenlicht nicht mehr erkennbar ist, ob Menschen oder Gegenstände am Straßenrand stehen oder ob die Straße frei ist, kann meist mit einer neuen Brille schnell und einfach Abhilfe geschaffen werden“, so die Filialleiterin. Und: „Um die optimale Brillenvariante für jeden einzelnen Kunden zu finden, nehmen wir uns für das Beratungsgespräch sehr viel Zeit und fragen gezielt die Verwendungszwecke ab.“ (red)

 

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