Leihräder ermöglichen spontane Touren


Den Westerwald erradeln

Tagesausflügler können den realistischen E-Bike-Test vornehmen, Urlauber buchen immer häufiger komplette Wanderrouten per Rad: Maja Büttner, stellvertretende Geschäftsführerin im Westerwald Touristik-Service und Projektmanagerin Rad stellt sich den Fragen der RWN-Redaktion.

Auch selbst mit dem Rad in der Region unterwegs: Maja Büttner
Bild: WW-Toruistik

Frau Büttner, Radfahren und Westerwald, ist das nicht ein Widerspruch angesichts der Topographie?

Büttner: Ganz im Gegenteil. Wir verleihen ja E-Bikes und die kommen ja gerade bei hügeligen Strecken groß raus. Wir erleben aber auch zunehmende Resonanz bei aktiven Radsportlern und auch bei Mountainbikern.

 

Seit wann gibt es denn das Angebot der Leihräder und welche Resonanz gibt es?

Büttner: Schon seit 2011 bieten wir den Service an, und beim alljährlichen Pedelec-Tag am 1. Mai im Stöffelpark erleben wir anschaulich, wie sehr die Resonanz gestiegen ist. Deutlich gestiegen ist dabei auch die Zahl derer, die mit dem eigenen E-Bike kommen.

 

Welche Zielgruppe sprechen Sie denn gezielt an?

Büttner: Angesprochen werden vor allem die Naturliebhaber, Urlauber mittleren Alters, die häufig Sternfahrten von einem Standort aus bevorzugen. Das sind übrigens auch zumeist Urlauber, die eine qualitativ hochwertige Gastronomie bevorzugen. Dank Pedelec sind Touren von 70 bis 80 Kilometern Länge oft sehr bequem zu absolvieren. Inzwischen sorgt auch ein relativ dichtes Netz von Ladestationen für entspanntes Fahrvergnügen. (fu)

 

 

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