Moderne Arbeitskleidung vereint Sicherheit, Komfort und Ergonomie


Der Blaumann geht in Rente

Auch wenn er jüngst auf den Laufstegen der Modewelt vermehrt zu sehen war – die Ära des Blaumanns als Berufsbekleidung neigt sich unweigerlich ihrem Ende zu. Denn Workwear von heute muss mehr können als der Klassiker: Sie soll den Träger schützen, eine Menge Stauraum für Werkzeuge bieten, bequem und sportlich geschnitten sein.

Moderne Arbeitskleidung, die höchsten Ansprüchen genügt, hat dem klassischen Blaumann längst den Rang abgelaufen, sie ist aber auch weiterhin in blau erhältlich.
Bilder: Mascot

Verschiedene Berufe, ein Kleidungsstück: Über Jahrzehnte hinweg war der Blaumann die Uniform schlechthin für den Monteur, den Umzugshelfer, den Installateur, den Fabrikarbeiter – und in Grün auch für den Gärtner. Wann der Blaumann zum ersten Mal getragen wurde, ist zwar nicht genau belegt. Fest steht allerdings: Die Idee hierfür kam schon im Mittelalter auf. Denn die damals vorherrschende gesellschaftliche Hierarchie schlug sich nicht nur im Schnitt, sondern auch in der Farbe der Kleidung nieder.

Blaue Kleidung war günstig zu produzieren

So wurden exklusive und teuer herzustellende Mischfarben wie Scharlachrot oder Goldgelb ausschließlich von Adeligen getragen, die Farbe Blau hingegen war dank der natürlichen Farbkraft der Färberwaid-Pflanze besonders günstig in der Produktion und somit auch für viele Menschen erschwinglich – Stichwort Indigoblau. Schon die ursprüngliche Version des Blaumanns war als eine Art einteiliger Schutzanzug konzipiert und erinnert vom Schnitt her an den heutigen Overall. Seinen Namen verdankt der Blaumann übrigens ganz unspektakulär dem Umstand, dass das Kleidungsstück in seiner Entstehungszeit ausschließlich von Männern getragen wurde.

Modebewusst wurde der Blaumann erst in der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders, nachdem sich Hersteller von internationalen Modeschauen inspirieren ließen. Das Ergebnis: Modelle mit körperbetontem Schnitt und einer umfassenden Farb- und Funktionsvielfalt – die Geburtsstunde der Latzhose.

Heute stellen die Träger von Berufsbekleidung zu Recht hohe Anforderungen an ihr Arbeitsoutfit. Und so ist moderne Workwear, wie sie unter anderem in den Vorteil-Bauzentren Asbach, Unkel und Aegidienberg erhältlich ist, neben Funktionalität und Komfort heute gekennzeichnet durch sportlich-ergonomische Schnitte, moderne Gewebe, strukturierte Oberstoffe, ansprechende Farben und Details. Hierzu zählen etwa Stretch­elemente, Verstärkungen oder Reflexelemente. Zu den Lieblingsteilen der Branche übrigens haben sich in den letzten Jahren die sogenannten Funktionstextilien wie Fleece- und vor allem Softshelljacken entwickelt, mit denen ihre Träger auch im privaten Alltag eine gute Figur machen. (imr)

 

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