Sieben Tricks für Hobbygärtner


Der perfekte WM-Rasen

Pünktlich zum Anpfiff soll auch der heimische Rasen in Topform sein: robust, strapazierfähig, lückenlos. Die DIY-Academy verrät sieben Profi-Tricks, mit denen Hobbygärtner das Gras im eigenen Garten auf Erfolg trimmen. Schließlich verlockt eine Weltmeisterschaft doch den ein oder anderen zum Kicken hinterm Haus.

Mit der Rasenkantenschere Servo-System GS42 kann man dafür sorgen, dass an den Rändern kein Wildwuchs entsteht.
Bild: Fiskars

1. Kurz halten: Damit der Ball läuft, sollte der Rasen möglichst kurz sein. In der Bundesliga gilt eine Mindestlänge von 25 Millimetern. Weniger tut dem Grün nicht gut. Für Hobbygärtner lautet der Richtwert 35 Millimeter. Für einen gepflegten Halbzeitkick reicht das locker.

2. (Um)Mähen erlaubt: Anders als Verteidiger dürfen Hobbygärtner auch mit der Sense ran. Während der Hauptwuchszeit im Frühsommer wird der Profirasen bis zu viermal wöchentlich gekürzt. Im heimischen Garten genügt die Hälfte. Manche Greenkeeper schwören dabei auf Spindelmäher. Eine scharfe Klinge und ein sauberer Schnitt schonen die Halme. Für die Ränder nutzt man eine Rasenkantenschere.

3. Wasser marsch: Ein nasser Rasen macht den Ball schnell. Greenkeeper wässern mehrmals täglich – auch vor dem Spiel. Zu Hause gilt: Spätestens, wenn sich die Halme bläulich färben, wird es Zeit. Denn dann droht das Grün auszutrocknen. Ältere Rasenflächen wurzeln übrigens tiefer und vertragen Trockenheit besser. Außerdem beeinflusst die Bodenbeschaffenheit, wie schnell das Wasser versickert – sandiger Boden benötigt mehr Wasser.

4. Kein Moos ansetzen: Ein guter Spieler ist immer in Bewegung. Ein guter Rasen sollte regelmäßig bewegt, sprich: vertikutiert, werden. Mit einem Rechen oder Grubber werden tote Halme, Mährückstände und Moos entfernt. So bildet sich weder Staunässe noch Schimmel, die Wurzeln können durchatmen.

5. Doping: Wachstumsfördernde Substanzen sind für Spieler ein No-Go, für den Rasen aber essenziell. Von April bis Oktober sollte man alle sechs bis acht Wochen düngen. Den Dünger auf den trockenen Rasen streuen und anschließend gut wässern, sonst entstehen unschöne Brandstellen.

6. Gegenspieler ausstechen: Gänseblümchen oder Löwenzahn sorgen zwar optisch für Abwechslung, sind aber schlecht fürs Kurzpassspiel. Also: Unkrautstecher schnappen, Gegenspieler ausstechen und sich über die Zwischenführung freuen – denn Unkraut vergeht nicht.

7. Frischen Wind reinbringen: Der Joker des Green­keepers ist die Rasengabel. Mit ihr sticht er kleine Löcher in den Boden, damit insbesondere auf lehmigem Untergrund das Wasser schneller einsickert. Außerdem gelangt so mehr Sauerstoff an die Graswurzeln. Das wirkt als Wachstumsturbo. (red)

 

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