Skifreunde Hennef


Die geheimnisvollen Augen der Eifel

Trotz der ungünstigen Wetterprognosen fanden sich 24 wanderfreudige Skifreunde am Hennefer Busbahnhof ein, um mit Gundi Modrow und Ralf Elbert, die zu diesem Ausflug eingeladen hatten, in die Eifel zu fahren. Das Ziel waren die drei Dauner Maare rund um Schalkenmehren.

Bilder: Skifreunde Hennef

Dort angekommen wanderte die Gruppe durch ein wunderschönes Naturschutzgebiet. Immer wieder boten sich fantastische Blicke auf das Schalkenmehrer Doppelmaar, dessen Westteil mit Wasser gefüllt ist, während im Ostteil ein Trockenmaar besteht. Weiter ging es vorbei am Weinfelder Maar oder Totenmaar hinauf zum Dronketurm auf dem 561 m hohen Mäuseberg. Die Aussicht war atemberaubend und reichte über die Eifelhöhen bis in den Hunsrück. Von hier aus war auch das dritte Maar, das Gemündener Maar zu sehen.

Unterwegs begegneten die Wanderer vielen Mountainbikern, die einen Wettbewerb austrugen und immer wieder die Wege kreuzten. Die Skifreunde feuerten die Radler natürlich ordentlich an. Danach hatten sich alle Teilnehmer ein deftiges Picknick verdient.

Wegen der ungünstigen Witterung ging es anschließend zum Vulkanhaus nach Strohn. Im Museum angekommen staunten die Besucher über eine riesige, 120 Tonnen schwere „Lavabombe“. Zur Umarmung des gewaltigen Brockens wurden 14 Skifreunde benötigt. Die Besucher erfuhren viel Wissenswertes über die Entstehung der Maare: es sind Mulden jüngster Vulkanausbrüche vor etwa 10.000 Jahren in der Oberfläche, also eine andere vulkanische Erscheinungsform als Krater.

Beeindruckt von dem Erlebten und hungrig und durstig kehrten die Wanderer abschließend in einem Gasthof in Schalkenmehren ein. Die Vorsitzende der Skifreunde, Sigrid Busch-Jordan, dankte den Organisatoren für den schönen, erlebnisreichen Tag und alle waren sich einig einen tollen Tag miteinander verbracht zu haben.

 

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