Die Königin aller Blumen

Sie fasziniert seit Menschengedenken und erinnert an Frühling und Sonnenschein. Sie verführt mit ihrer prachtvollen Schönheit und ihrem betörenden Duft. Und für alle, denen sie geschenkt wird, ist das Leben sofort rosig und schön. Zudem ist sie die in der Dichtkunst und im Sprachgebrauch am häufigsten verewigte Blume. Königin aller Blumen wird die Rose genannt – und das wohl zu Recht.

RWN Termin Vorteil Center Asbach; Weber Flowers, Mitarbeiterin Jacqueline Hentsch

Weberflowers-Mitarbeiterin Jacqueline Hentsch präsentiert im Blumenladen im Vorteil-Center Asbach einen Strauß edler Rosen.
Bild: H. W. Lamberz

Es war die griechische Dichterin Sappho, die erstmals vor 2600 Jahren von der Wildrose als „Königin der Blumen“ schwärmte. „Ob als Schmucksträucher in Anlagen, Parks und Gärten, als Strauch-, Beet- oder Topfrosen in Vorgärten, auf Terrassen und Balkonen oder als Zuchtrosen und natürlich als die in Deutschland meistverkauftesten Schnittblumen: Die Rose ist und bleibt die Königin der Blumen“, bestätigen Verena Reinhardt und Marcel Weber von „weberflowers“, Ockenfels, unisono den besonderen Ruf.

Heute in fast allen Farben erhältlich

Das liege nicht zuletzt an ihren „großen, elegant geformten Blüten, die oft auch noch betörend duften. Blütenpracht, Duft und die Auswahl verschiedenster Sorten machen die Rose so beliebt und das, obwohl ihre Pflege nicht ganz leicht ist“, nennt die Verantwortliche für die Blumenshops Linz, Asbach, Unkel, Bad Honnef, Andernach und Heiderhof gleich drei gute Gründe.

„Seit alters her fasziniert die Rose die Menschen. Die älteste bekannte Abbildung einer Rose ist gut 4000 Jahre alt und auf einer sumerischen Tontafel zu finden. Persien galt als das Rosenland schlechthin. Vor nahezu 3000 Jahren kultivierten die alten Griechen Rosen. Und unter den Römern wurde die Rose endgültig zur Kulturpflanze“, blickt der Gärtnermeister, der vor acht Jahren das traditionsreichen Familienunternehmen übernommen hat, auf die geschichtliche Entwicklung und ergänzt: „Durch Kreuzungen und Züchtungen immer weiter veredelt, zählt man heute bis zu 30.000 verschiedene Rosensorten. Und jedes Jahr kommen neue Prachtexemplare dazu.“

Die großen und optisch sehr ansprechenden Blüten sind heute in fast allen Farben erhältlich. An 70 bis 120 Zentimeter langen Stielen wachsen meist einzelne, gefüllte Blüten. Dadurch eignet sich die Rose hervorragend als Schnittblume. „Eine frische, gesunde Rose hat glänzende, dunkelgrüne Blätter“, rät Verena Reinhardt beim Kauf darauf zu achten, dass die Blüten leicht geöffnet sein sollten und die Blütenblätter nicht dicht aneinander liegen sowie keine braunen Flecken aufweisen: „Die Knospen müssen fest auf dem Stielende sitzen.“

„Rosen brauchen LSD“

In der Vase halten sich Edelrosen bei richtiger Pflege bis zu 14 Tage. „Das Anschneiden von Schnittblumen ist unerlässlich – auch wenn die Rosen beim Kauf bereits angeschnitten sind“, empfiehlt die Expertin weiter. Damit die Freude an den Rosen lange anhält, sollte man sie des Weiteren nicht in den Durchzug, in die grelle Sonne, neben die Heizung oder eine Obstschale stellen.

An den Standort stellen auch die Rosen im eigenen Garten Ansprüche. „Rosen brauchen LSD, sprich Luft, Sonne und Dünger. Generell lieben Rosen einen luftigen Standort, an dem auch mal der Wind weht und auf den mindestens vier Stunden am Tag die Sonne scheint. Zudem benötigen die Wurzeln Platz. Auf dem Feld reichen sie bis zweieinhalb Meter in die Tiefe. Sollen Rosen auf Dauer im Topf oder Kübel gedeihen, muss dieser mindestens 50 Zentimeter tief sein“, rät hier Gärtnermeister Marcel Weber und blickt auf die neue Gartensaison: „Ein Rückschnitt im Frühjahr sorgt für einen guten Wuchs und schöne Blüten.“ (imr)

 

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