Die Suche nach dem Glück

Mit ihrem neuen Album „Que Walou“ hat die Frankfurter Rapperin, Songschreiberin und Sängerin Namika endgültig alle Genregrenzen hinter sich gelassen. Mit dem Nachfolger des Gold-Albums „Nador“ gelingt ihr ein hypermodernes Pop-Narrativ, das seine Kraft aus der Hip-Hop-Sozialisation der Protagonistin bezieht. Ein Album über Selbstbehauptung, Identität und die verdammte Suche nach dem Glück – Namika legt mit „Que Walou“ ihr Herz auf den Tisch.

Leicht und scheinbar mühelos, so klingt Namikas Album „Que Walou“, das am 1. Juni erscheint.
Bilder: David Daub/Sony

„Que Walou“ ist eine Redewendung aus dem in Zentralmarokko geläufigen Berberdialekt Tamazight und bedeutet – übersetzt und abhängig vom Kontext – entweder „wie nichts“ oder „für nichts“. Genau so klingt das Album nun auch: Leicht, bouncy, scheinbar mühelos. Das wichtigste Merkmal aller großen Kunst hat Namika verinnerlicht: man darf ihr die viele Arbeit nicht anhören, die in ihr steckt.

„Que Walou“ ist einer von insgesamt drei Songs auf diesem Album, die noch deutlicher als andere autobiografisch aus Namikas Leben erzählen, und so gewissermaßen den emotionalen und inhaltlichen Rahmen setzen. Neben „Hände“, einer Hommage an ihre Großmutter, gilt das außerdem für „Ahmed“, das vielleicht ergreifendste Lied auf „Que Walou“.
Das gleichnamige Album erzählt von der Liebe und das Leben, über die Suche nach Identität und die verdammte Sehnsucht nach dem Glück. Es ist ein Akt der Selbstbehauptung – nicht zuletzt durch die Selbstverständlichkeit, mit der Namika zu Werke geht.
„Que Walou“ ist ab 1. Juni bei Medimax in Asbach und Unkel erhältlich.

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