Goo Goo Dolls – „Miracle Pill”


Echte Verbindungen statt falscher Freunde

Die vielfach Platin-ausgezeichnete und Grammy-nominierte Rockband Goo Goo Dolls hat mit ihrer neuen Single „Miracle Pill“ zugleich den Vorboten des gleichnamigen Albums veröffentlicht, das ab 13. September bei Medimax in Asbach und Unkel erhältlich ist.

Die Goo Goo Dolls bringen am 13. September ihr zwölftes Studioalbum „Miracle Pill“ raus.
Bilder: Warner

Getragen von einem Ragtime-Klavier, rauschenden Gitarren und einem pumpenden Rhythmus, wirft Lead-Sänger John Rzeznik einen ebenso kritischen wie cleveren Blick auf die „Instant Gratification Generation“. „Baby, would you be my miracle pill? And I could be somebody else. So sick of living inside myself”, singt er im Titelsong, der besser runtergeht als jede Pille aus der Apotheke.

„‚Miracle Pill‘ ist eine Metapher für die augenblickliche Befriedigung und Linderung, die wir von unseren jeweiligen Umständen suchen“, kommentiert Rzeznik mit Blick auf Song und Album. „Bist du traurig? Nimm eine Pille. Bist du einsam? Werde in den sozialen Medien populär“, gibt er seine Beobachtungen der Gegenwart wieder. Doch niemand habe wirklich 50 Freunde, erst recht nicht 5000. „Wir werden mit Bullshit überflutet“, klagt er, „mit billigen, funkelnden Objekten und falschen Lösungen für jedes Problem.“ Diese seien aber eher in der realen Welt zu finden: „Ich will einfach eine echte Verbindung mit echten Leuten in Echtzeit aufnehmen.“

Eine solche Verbindung besteht ganz offensichtlich zu seinem „Goo Goo Dolls“Counterpart Robby Takac. 33 Jahre machen beide nun bereits zusammen Musik. In ihr zwölftes Studioalbum haben sie eine Menge Herz gesteckt, um damit ebenso viel Hoffnung zu transportieren. „Es gibt immer Hoffnung“, betont John, auch wenn die Dinge düster oder schrecklich aussähen.

 

 

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