Individuell handgefertigte Werke vom Kerzenmacher

 

Ein Paradies für Kerzenliebhaber

Die Tage werden wieder kürzer, kälter, dunkler und bald auch wieder festlicher. Jetzt ist Hochsaison für alle Kerzenliebhaber und Kerzenmacher wie die Asbacherin Julia Mentzer. In ihrem Meisterbetrieb werden in dritter Generation die Kunstwerke hergestellt, die für gemütliche Wärme und Wohlbefinden sorgen.

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Seit Januar 2013 ist Julia Mentzer Inhaberin und Geschäftsführerin des Asbacher Meisterbetriebes und traditionsreichen Familienunternehmens „Der Kerzenmacher“.
Bild: Presseagentur Funk

Sie setzen Lichtakzente, sorgen für heimelige Stimmung und wecken schöne Erinnerungen wie auch tiefe Emotionen. Seit ihrem erstmaligen Gebrauch vor rund 5000 Jahren hat die Kerze eine enorme Entwicklung durchlaufen. Obwohl sie längst nicht mehr die wichtigste Lichtquelle der Menschheit ist, bleibt ihre Beliebtheit ungebrochen und gilt heute für viele als der kleine Luxus für jeden Tag. Denn Kerzen symbolisieren Feierlichkeit, stehen für Romantik, beruhigen die Sinne und hellen auch die mitunter durch den Sonnenlichtmangel angeschlagene Stimmung auf.

Ganz besonderes viele und schöne von ihnen stehen in dem Verkaufsraum des Asbacher Meisterbetriebes „Der Kerzenmacher“. Hier werden sie auch hergestellt – rote wie grüne, weiße wie gelbe, große wie kleine, eckige wie runde und solche mit Motiven oder Fotos. Und das seit bald sechzig Jahren am Standort im Westerwald.

Gegründet wurde das traditionsreiche Familienunternehmen von Wachsziehermeister Walter Mentzer jedoch in Leipzig und das schon im Jahre 1924. 1956 erfolgte der Umzug nach Asbach. Im Januar 1973 übernahmen Sohn Folkard Mentzer und Ehefrau Brigitta den Betrieb. Seit Januar 2013 ist Tochter Julia Inhaberin und Geschäftsführerin. Sie erlernte nach Abschluss des Betriebswirschaftsstudiums ebenfalls das Wachszieherhandwerk und legte im Jahre 2009 erfolgreich die Meisterprüfung ab. „Ein ebenso schöner wie abwechslungsreicher Beruf, der mich seit jeher fasziniert hat und fasziniert“, erklärt die Jungunternehmerin ihre Passion für dieses altehrwürdige Handwerk. Dabei zählt „Der Kerzenmacher“ zu den Letzten dieser Zunft: Insgesamt gibt es noch 26 von Meistern geführte Wachszieherbetriebe in Deutschland.

„Unser Kerngeschäft sehen wir neben der Herstellung von Kirchenkerzen in der Gestaltung von handgefertigten und nach individuellen Kundenwünschen hochwertig veredelten Kerzen für sakrale und profane Anlässe“, präsentiert Julia Mentzer ihr umfangreiches Sortiment. „Unsere Kollektion ist lebendig, ebenso traditionell wie trendorientiert und farbaktuell. Wir legen größten Wert auf Qualität, Service, Innovation, Zeitgeist und einen verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Umweltressourcen. Unsere besondere Stärke liegt in der individuellen, nach Kundenwünschen erfolgten Gestaltung von Kerzen – sowohl als Unikat bis hin zu großen Stückzahlen.“

Handgefertigt aus hochwertigen Grundstoffen spielt eine so komponierte Kerze ihre Trümpfe gegenüber durchschnittlichen Fabrikkerzen auch beim Abbrennen aus. „Die Qualität hängt sowohl vom Herstellungsverfahren als auch von den eingesetzten Rohstoffen ab“, erläutert Julia Mentzer. Gut 50 Tonnen pro Jahr an hochwertigem Wachs werden in ihrem Unternehmen verarbeitet, ein jeder Docht ist auf die jeweilige Kerze abgestimmt, sodass die Flammengröße zur Kerze passt. „Unsere Kerzen brennen viel länger, sind geruchsfrei und ohne künstliche Hilfs- beziehungsweise Zusatzstoffe. Denn solche Zusätze verhindern ein gutes Abbrennverhalten. Gute Kerzen erkennt man daran, dass sie nicht tropfen, rußarm sind sowie ruhig und sauber abbrennen.“

 

 

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