Hochzeitsplanerin hilft


Entspannt heiraten

Seit Sommer 2017 betreibt die Eitorferin Jana Peters ihre kleine Agentur „Just Lovely“ und hilft Brautpaaren dabei, deren Hochzeitstag zu einem unvergesslichen und stressfreien Tag zu machen.

Damit Braut und Bräutigam ihren Tag unbeschwert genießen können, übernehmen Wedding Planner wie Jana Peters (kleines Bild) auf Wunsch die komplette Organisation.
Bilder: OmarMedina- Films, privat

Seit dem Abschluss ihres Eventmanagementstudiums organisiert die heute 28-Jährige Hochzeiten, zunächst nebenbei im Schlepptau anderer Hochzeitsplaner, mittlerweile komplett in Eigenregie. Bislang hat die junge Frau auf diese Weise schon so manchem Brautpaar erfolgreich unter die Arme gegriffen.

Aus Erfahrung empfiehlt Jana Peters, mindestens ein Jahr vor der Hochzeit mit der Planung zu beginnen, damit man sich seine Wünsche erfüllen kann und möglichst wenig Abstriche machen muss. Ob und inwieweit man sich dabei von einem Hochzeitsplaner unterstützen lasse, müsse aber jedes Paar für sich entscheiden. Wer alles selbst organisieren möchte, müsse sich aber des zeitlichen Aufwandes bewusst sein. Mit einem Hochzeitsplaner an der Seite greife man hingegen auf ein erprobtes Netzwerk von Dienstleistern zurück. „Man hat hochzeitserfahrene Menschen an der Hand, die wissen, was sie tun“, so die Eitorferin.

Ein Kompromiss könne der Einsatz eines Hochzeitsplaners nur am Hochzeitstag selbst sein: Wenn ein Profi die Tageskoordination übernimmt und für einen reibungslosen Ablauf sorgt, werden das Brautpaar, die Trauzeugen und die Familien entlastet und können den Tag einfach genießen. Dass sich viele Paare für diesen Weg entscheiden hat laut Peters oft einen weiteren Grund: Viele möchten die Planung nicht komplett aus der Hand geben und haben einfach auch Lust, das Fest selbst zu organisieren.

Es soll für beide perfekt werden

„Oft kommen Paare auch erst zu einem späteren Zeitpunkt auf mich zu und sagen: ‚Wir wollten das alleine machen, aber wir kriegen es zeitlich nicht hin‘“, so Peters. „Oder ihnen fehlt eine Location.“ Das sind Fälle, in denen die Endzwanzigerin teilweise mit ins Boot genommen werde, meist in Kombination mit der Tageskoordination.

Doch auch bei einer Komplettplanung wird man nicht gänzlich ausgeschlossen. „Ich übernehme letztendlich die Umsetzung. Aber ich arbeite das Konzept solange mit dem Paar aus, bis es für die beiden perfekt ist“, so Peters. Ganz wichtig findet sie, dass Braut und Bräutigam sich nicht aktuellen Trends unterwerfen, sondern ihrem persönlichen Geschmack folgen.

Abgesehen von einer Hochzeit auf Mallorca, die sie mit einer Kollegin organisiert hat, war Peters bislang in erster Linie im Rheinland als Hochzeitsplanerin tätig. „Aber ich bin für alle schönen Orte der Welt bereit“, betont die Expertin, die viele Kontakte zu Kollegen auf Hochzeitsmessen und so genannten Wedding Meetups, bei denen Hochzeitsdienstleister zum Austausch zusammenkommen, geknüpft hat.

„Der Anreiz für mich, in die Hochzeitsbranche zu gehen, war, dass ich mit meiner Arbeit Leute glücklich machen und damit dauerhafte Erinnerungen schaffen kann“, erklärt Peters. „Ich erlebe Tage mit so vielen Emotionen.“ Zwei ganz persönliche Tage dieser Art hat die Hochzeitsplanerin in den letzten Jahren selbst erlebt: Ihr Mann Michael und sie haben Ende 2017 standesamtlich in Eitorf geheiratet; im Mai 2018 folgte dann eine freie Trauung inmitten von Weinbergen in der Pfalz. Aktuell frönen die beiden übrigens ihrer Karnevalsliebe – als Eitorfer Prinzenpaar 2019. (eg)

 

 

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