Im Frühling werden Parasiten für Freigänger gefährlich


Erste Hilfe fürs Haustier

Endlich ist der Frühling da, auch unsere Tiere erfreuen sich an Sonnenschein und wärmeren Temperaturen. Für die Besitzer von Hunden und Katzen aber heißt es aufgepasst, es beginnt nämlich auch die Hochzeit der Zecken. Jedes Tier, das Auslauf im Freien hat, ist gefährdet, gebissen zu werden.

Bild: Fotolia/DoraZett

Der Holzbock (Ixodes ricinus) und die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) sind auch in unseren Breitengraden vermehrt aktiv. Vor allem bei Hunden, aber auch Katzen, können sie gefährliche Krankheiten wie Borreliose oder Anaplasmose übertragen. Hat sich eine Zecke in der Haut des Tiers angesaugt, sollte man spezielle Zangen verwenden. Viele Tierarztpraxen bieten aber auch eine fachgerechte Entfernung an.

Neben Zecken und Flöhen stellen auch Würmer eine gesundheitliche Gefahr für Tier und Mensch dar. Was aber kann man tun, um sein Haustier davor zu schützen? Welche Präparate und wie oft angewendet werden sollten, richtet sich nach den Lebensumständen des einzelnen Tieres. Wichtig ist, ob und wie viel freien Auslauf und Kontakt zu anderen Tieren besteht.

Am besten lässt man sich in einer Tierarztpraxis beraten. Grundsätzlich gelten folgende Orientierungspunkte: Geringe Gefahr für Wurmbefall besteht bei Tieren ohne freien Auslauf und keinem Kontakt zu Artgenossen. Ein durchschnittliches Risiko haben Tiere mit freiem Auslauf und Kontakten. Empfohlen wird die Anwendung eines Präparats in vom Hersteller empfohlenen Abständen. Ein hohes Ansteckungspotential tragen Tiere in Tierheimen oder Zuchten. Sie müssen das ganze Jahr über medikamentös behandelt werden.

Empfehlenswert ist übrigens die Internetseite www.esccap.de, dort finden sich viele Informationen und praktische Tipps nicht nur zum Thema Parasiten bei Tieren. (mc)

 

 

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