Drittwärmster Sommer

 

Es war zu heiß und zu trocken

Das Thermometer verzeichnete im vergangenen Jahr häufig Höchstwerte.
Bild: Geralt

Für die buchstäbliche Frische der Waren muss in den Vorteil-Centern in Asbach und Unkel jede Menge getan werden. Die Frische vor den Centergebäuden lässt dagegen immer mehr zu wünschen übrig. Das jedenfalls belegen die jetzt veröffentlichten Wetterdaten für das abgelaufene Jahr eindrucksvoll. Zu warm und – man mag es in diesen Tagen kaum glauben – zu trocken war das Wetter zwischen Rhein und Westerwald beinahe das komplette Jahr über.

2019 begann mit einem niederschlagsreichen Januar, stellen die Experten vom Deutschen Wetterdienst (DWD) rückblickend fest. Der Februar zeigte sich dagegen als sonnenscheinreichster Monat seit Messbeginn. Im RWN-Land wurden mehr als 127 Sonnenscheinstunden gezählt.

Stürmischer März, nasskalter Mai

Im März fegte eine ganze Reihe von schweren Stürmen über das Land, bevor der April mit trockenem und häufig sehr warmem Wetter schon einen Vorgeschmack auf den Sommer brachte. Völlig anders fällt die Bilanz der Wetterexperten für den Mai aus: Nach 13 zu warmen Monaten hintereinander verlief er sehr kühl und nass. Doch folgte der wärmste und sonnigste Juni seit Messbeginn.

Dies war laut DWD der Auftakt eines weiteren erheblich zu trockenen und extrem heißen Sommers, der alle vorangegangenen noch an Hitze übertraf. Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,2 Grad war der Sommer 2019 fast so warm wie der Jahrhundertsommer 2018 gewesen. Unterm Strich war es der drittwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Im September begann eine Periode mit mehr Niederschlag, die in der RWN-Region sogar 160 Prozent des Durchschnittswertes betrug. Bis zum Jahresende hat die Region zwischen Asbach und Unkel laut Landesamt für Geologie die vorhergegangenen Dürrewerte wieder ausgeglichen.

Für Unkel und die Nachbarn am Rhein waren die ersten Wochen des Jahres 2020 eher mit zu viel Niederschlägen und Hochwasser verbunden. Erstaunlich aber: Auch die Verbandsgemeinde Asbach hat Experten im vergangenen Jahr beauftragt, Analysen und Handlungsempfehlungen zum Thema Hochwasser zu erarbeiten. (fu)

 

 

 

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