Jugendherbergen der Region öffnen nach dem Lockdown

 

Für den Neustart gut vorbereitet

Große Hoffnungen setzen auch die Jugendherbergen in der Region auf die kommenden Wochen: „Die ersten positiven Resonanzen machen Mut“, heißt es jedenfalls vom Bundesverband der Jugendherbergen.

Bild: Gentle07

Die Corona-Krise hat die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland schwer getroffen. „Wir kämpfen ums Überleben“, zeigt DJH-Vorstandsvorsitzender Jacob Geditz den Ernst der Lage auf. Über 21 Millionen Euro Einnahmeverluste haben den Verband in eine schwere Existenzkrise gestürzt. Die Stornierung aller Klassenfahrten bis zum Ende des Schuljahres hat diese Situation noch verschärft.

Für den Neustart hatten sich die Jugendherbergen im Land gut vorbereitet:  Ein ausgearbeitetes Pandemie- und Hygienekonzept sorgt nun für größtmögliche Fürsorge und Sicherheit der Gäste.

Die 45 Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland gehören zu den modernsten Jugendherbergen in Deutschland. Jährlich werden über eine Million Übernachtungen gezählt. Zu den Gästen gehören Familien, Schulklassen sowie Vereine, Verbände und Organisationen.

In der Selbstdarstellung des Verbandes heißt es daher auch: „Die Jugendherbergen sind mehr als ein Dach über dem Kopf. Zu den vielfältigen Aufgaben gehören Freizeitprogramme für Familien, erlebnispädagogische Programme für Schulklassen und Teambuilding-Programme für Gruppen.“ Insgesamt stehen in den beiden Ländern mehr als 6000 Betten zur Verfügung. (fu)

 

 

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