Für ein sichereres Leben der Bäume

Auch wenn das jüngste Sturmtief „Xavier“ das RWN-Land weitestgehend verschont hat – die Schäden, die durch Orkane wie ihn angerichtet werden, sind immens. Deshalb stellen sich Hausbesitzer auch immer besorgt und zu Recht die Frage, wenn Bäume umknicken wie Streichhölzer, Straßen blockieren, auf Häuser und Autos stürzen und schlimmstenfalls Menschenleben fordern: „Halten meine Bäume auch noch dem nächsten Sturm stand?“

Baumkontrolleur Alexander Blackburn vom Baumdienst Siebengebirge bei seiner Arbeit.
Bild: Baumdienst Siebengebirge

Leider höre man in den Medien immer wieder von tragischen Unfällen und schweren Sachschäden durch umgestürzte Bäume. „Die extremen Stürme der letzten Jahre, die an Stärke ständig zunehmen, setzen die Bäume unter extremen Stress“, berichtet Stephan Hübenthal, zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Baumdienst Siebengebirge, Kretzhaus/Linz am Rhein. Und in gleichem Atemzug weist er darauf hin, dass der Eigentümer eines Baumes nachweisen muss, dass er – um nicht in Haftung genommen zu werden – seiner sogenannten Versicherungspflicht nachgekommen ist, beziehungsweise dass der Schaden auch bei Beachtung der Verkehrssicherungspflicht eingetreten wäre.

Bäume regelmäßig kontrollieren lassen

„Nur durch eine regelmäßige professionelle Kontrolle kommen Baumbesitzer ihren Pflichten nach. Anders als in einem Urwald können wir Menschen Bäume nicht sich selbst überlassen. Die Gefahr, die von einem geschwächten Baum ausgeht, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.“ Die Schwierigkeit dabei: Manche Baumschädigungen sind mit bloßem Auge nicht erkennbar, weil sie sich im Wurzelraum befinden oder unter morschen Stellen im Stamm.

Stephan Hübenthal führt weiter aus: „Das Motto vom Baumdienst Siebengebirge lautet ,Für ein sicheres Leben der Bäume‘. Bäume sind allerdings nur dann sicher, wenn sie regelmäßig überprüft werden. Das geschulte Auge unserer Experten erkennt Krankheitssymptome und Defizite im Baum, bevor ein Baum ernsthaft Schaden nimmt. Durch gezielte Maßnahmen – wie zum Beispiel einem Rückschnitt der Krone – unterstützen wir den Baum, wieder ein Gleichgewicht herzustellen. Hierdurch findet der Wind weniger Angriffsfläche. Zudem können Astbrüche oder gar Stammbrüche auf diesem Wege vermieden werden. Mineralmangel im Boden hingegen gleichen wir durch die Einbringung eines speziell abstimmten Langzeitdüngers aus.“

Bei Sturmtief „Xavier“ stürzten die Bäume so leicht um, weil die Blätter an den Bäumen noch fast vollständig erhalten waren und somit dem Wind eine große Angriffsfläche boten. Doch nicht jede Baumart reagiert gleich auf starken Wind. Besonders Fichten sind anfällig, weil sie nicht so tief verwurzelt sind und so leichter aus der Erde herausgezogen werden können.

Auch wenn das Resümee von Stephan Hübenthal nachdenklich stimmt – „So gut wie immer wären diese Schäden vermeidbar gewesen“ –, das Leistungsspektrum von Experten wie dem Baumpflegedienst Siebengebirge verspricht fachmännische Abhilfe und gezielte Vorsorge. „Ob als Baumchirurg oder Baumpfleger: Wir stellen sicher, dass Menschen sich an Bäumen erfreuen können und sicher sind.“ (imr)

 

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Cookie-Einstellung

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie unter Hilfe. Datenschutzerklärung | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Weitere Informationen

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.
  • Keine Cookies zulassen:
    Es werden keine Cookies gesetzt, es sei denn, es handelt sich um technisch notwendige Cookies. Borlabs Cookie hat bereits ein notwendiges Cookie gesetzt.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutzerklärung. Impressum

Zurück