Gehwege von Glatteis befreien

 

Für Schnee und Eis gut gerüstet

Weiße Landschaften, verschneite Wälder, glitzernde Eiszapfen am Fenster – ein solches Winteridyll hat auch seine Schattenseiten. Denn damit die weiße Pracht Gehwege und Bürgersteige nicht in Rutschbahnen verwandelt, heißt es für die meisten Hausbesitzer und Mieter, die Schneeschippe zur Hand zu nehmen und den Bürgersteig freizuräumen.

Kompakte Handstreuer erleichtern das Aufbringen von Streugut, um Wege im Winter rutschsicher zu machen.
Bild: Gardena

Zwar liegt die Verkehrssicherungspflicht von öffentlichen Verkehrswegen grundsätzlich bei den Kommunen, doch haben diese in der Regel per Satzung die Räum- und Streupflicht auf die Haus- und Grundstückseigentümer übertragen. Im Klartext: Damit niemand ausrutscht, stürzt und sich verletzt, wenn es schneit, sollen Eigentümer und Mieter die Gehwege zwischen sieben und 20 Uhr auf einer Breite von etwa 80 bis 150 Zentimeter schnee- und eisfrei halten, bei anhaltendem Schneefall auch mehrmals am Tag.

Zudem ist der Hauseigentümer auch für den Zustand allgemein zugänglicher Wege, wie den Fußweg von der Gartenpforte bis zur Haustür zuständig. „Mit den richtigen Geräten aus unseren Baumärkten, beispielsweise von Wolf oder Gardena, ist der Winterdienst rund um Haus und Garten allerdings kein Problem“, erklärt Ulli Hecken, Leiter des Vorteil-Baucenters in Asbach. So seien etwa die stabilen, ultraleichten Schneeschieber aus Aluminium mit einer Arbeitsbreite von 45 Zentimeter optimal geeignet, um Flächen und Wege effektiv und geräusch­arm vom Schnee zu befreien.

Beim Thema Streugut allerdings scheiden sich die Geister. Viele Verbraucher setzen auf Salz, weil es sich leicht verteilen und das Glatteis zuverlässig schmelzen lässt. Allerdings schadet dieses Bäumen, anderen Pflanzen, Tieren, Gewässern, Fahrzeugen und auch Bauwerken. Zwar gibt es hierzulande kein einheitliches Streusalzverbot und in Ausnahmefällen ist der Einsatz sogar ausdrücklich erlaubt, wie bei Blitzeis oder auf Treppen, doch wer umweltfreundlich Streuen will, sollte sich einen Vorrat an abstumpfenden Streumitteln anlegen wie Sand, Splitt, Granulat oder Asche.

Beim Kauf sollte man auf das Umweltzeichen „Blauer Engel“ achten – es kennzeichnet Mittel, die der Natur nicht schaden. Für das Ausbringen von Winterstreugut auf kleinen Flächen empfehlen sich kompakte Handstreuer, für größere Flächen Streuwagen. Beide lassen sich mit Streugut unterschiedlicher Korngröße befüllen und sind damit auch beim Ausstreuen von Saatgut im Frühjahr eine große Hilfe. (imr)

 

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