Tierschutz braucht Unterstützung

 

Gäste auf vier Pfoten

Obwohl die Corona-Pandemie alle öffentlichen Veranstaltungen des Tierschutz‘ Siebengebirge seit Februar diesen Jahres auf Null gefahren hat, sind die ehrenamtlichen Helfer nach wie vor aktiv für Tiere in Not unterwegs – und das meist 16 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Tierschutz kennt keine Uhrzeit und somit auch keine Auszeit.

Bild: Verein

Erst vor wenigen Tagen kam ein Hilferuf bei den Tierfreunden an: Ozan Stoll machte sich noch in der Nacht auf den Weg nach Windhagen in einen Gastronomiebetrieb, in dem ein kleiner einzelner Katzenwelpe gesichtet wurde. Vor Ort fand man das kleine Fellknäuel im Motorblock eines alten Wagens. Ölverschmiert, ängstlich knurrend und fauchend wurde das Tierkind eingepackt und in einer Pflegestelle
untergebracht.

Mulan, diesen Namen gaben ihm die Tierschützer, hatte starken Durchfall. Ein Giardientest ergab ein positives Ergebnis und so konnte die Pflegestelle umgehend mit der Behandlung beginnen. Das kleine, etwa acht Wochen alte Katerchen muss schon länger von seiner Familie getrennt worden sein, denn er rief nicht nach möglichen Geschwistern oder seiner Mutter.

Jetzt heißt es Daumen drücken, dass der Kleine sich erholt und zu Kräften kommt. In etwa vier Wochen sucht der Verein dann, wie für weitere 56 Katzen ein neues Zuhause.  Bei Fragen rund um das Thema Tierschutz erhält man Auskunft über die Vereins-Hotline 0 22 24/9 80 32 16 oder online auf www.tierschutz-siebengebirge.de. (red)

 

 

 

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