60 Kunstwerke wurden bis Ende Oktober ausgestellt

 

Galerie im Vorteil-Center

Sie Kommentare aus Künstlerkreisen waren schon im Vorfeld eindeutig: „Lichtblick am Ende eines langen Tunnels“ oder „nach so vielen abgesagten Terminen eine wirklich tolle Idee“. Die besondere Kunstaktion im Unkeler Vorteil-Center hatte schon vor dem Start jede Menge Zuspruch.

Eröffnen die Kunstausstellung im Vorteil- Center Unkel: Marktleiterin Marina Hafner, Künstler Helge- Wolfram Fechner, Beigeordneter Markus Winkelbach und Geschäftsleiter Dr. Jürgen Mertens
Bild: H. W. Lamberz

Seit Monaten müssen Künstler aus der Region mit Absagen leben: Coronabedingt fielen auch in Unkel die üblichen Kunstpräsentationen reihenweise aus. „Da können wir vielleicht einen kleinen Ausgleich bieten“, so die Idee im Vorteil-Center. Auf den 50 Staffeleien, die das Unternehmen für die Aktion zur Verfügung gestellt hatte, wurde es buchstäblich eng, als der Beigeordnete der Stadt Unkel, Markus Winkelbach, gemeinsam mit der Geschäftsleitung im Vorteil-Center den Eröffnungsrundgang absolvierte.

Erlöse gehen ohne Abzug an die Künstler

Acrylbilder, Radierungen, Skizzen und Collagen – beinahe jede Stilrichtung war bis Ende Oktober zu bewundern – und bei Gefallen auch zu kaufen. Der Erlös kam ohne jeden Abzug den ausstellenden Künstlern zugute, wie Dr. Jürgen Mertens versprach.

Er konnte aber im Gegenzug ein besonderes Kunstwerk als Dank für die Aktion entgegennehmen: Helge-Wolfram Fechner hatte dem Vorteil-Center ein eigenes Kunstwerk aus seiner eat-art-Kollektion gewidmet. Während dieses Werk natürlich unverkäuflich bleibt, warten fast 60 weitere Kunstwerke auf die Kunden. „Vielleicht eine Gelegenheit für ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk“, so lobte Stadtbürgermeister Gerhard Hausen in seinen Grußworten zur Ausstellung: „Schließlich trägt Unkel auch dank solcher Aktionen der Wirtschaft seinen Ruf als Kulturstadt zu Recht.“ (fu)

 

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