Rückwärts-Adventskalender der Asbacher Tafel

 

Geben statt nehmen

Bild: Pixaline

Millionen von Törchen warten darauf, am 1. Dezember geöffnet zu werden. Hinter ihnen verbirgt sich meistens Schokolade und immer häufiger auch Spielzeug. Die Auswahl an Adventskalendern, beispielsweise in den Vorteil-Centern, ist auch jetzt, kurz vor dem 1. Dezember, noch riesengroß.

Das Konzept funktioniert aber auch anders herum, wie die Aktion „Adventskalender rückwärts“ der Tafel der Verbandsgemeinde Asbach in der Vergangenheit bereits bewiesen hat und die deshalb in diesem Jahr neu aufgelegt wird.

Jeden Tag macht man ein kleines Geschenk

Das Prinzip ist schnell erklärt: Statt an den 24 Tagen vor Weihnachten jeden Tag selbst ein Türchen zu öffnen, legt man beim Rückwärts-Adventskalender täglich einen Gebrauchsgegenstand, von dem man ausgeht, damit Bedürftigen eine Freude machen zu können, beiseite. Typische „Türchen“ im Rückwärts-Adventskalender können zum Beispiel haltbare Lebensmittel, Drogerieartikel oder auch Putzmittel sein. Die Produkte werden in einem weihnachtlich dekorierten Karton oder Korb gesammelt, jeden Tag kommt eines dazu.

Die letzten Jahre hätten gezeigt, so die Verantwortlichen der Tafel, dass es besonders Kindern viel Freude mache, mit Eltern oder Großeltern für den Rückwärts-Kalender auf „Shoppingtour“ zu gehen und Dinge auszusuchen. Nicht selten werde dafür auch ein Teil des Taschengeldes geopfert oder ein Sparschwein geplündert.

Ist der Kalender gefüllt, kann er donnerstags zwischen 9.30 und 12 Uhr oder nach vorheriger Rücksprache unter Telefon 0 26 83/9 73 89 95 bei der Tafel in der Bahnhofstraße 27 in Asbach abgegeben werden. Von hier werden die Spenden an bedürftige Familien aus der Verbandsgemeinde weitergeleitet. (red)

 

 

 

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