Windhagener Heimat- & Verschönerungsverein


Gemarktungsgang durch die grüne Lunge

Vor Kurzem fand die Frühjahrswanderung des Windhagener HVV mit guter Beteiligung bei bester Stimmung statt. Diese, auch als Gemarktungsgänge bekannten Wanderungen des Vereins, erfreuen sich offenbar zunehmender Beliebtheit, wie sich an der wachsenden Zahl der Teilnehmer ablesen lässt. Diesmal waren es über 30.

Bild: Verein

Wenn auch das Maiwetter sich bisher von der weniger schönen Seite gezeigt hatte, konnte man sich über das Wanderwetter nicht beklagen, denn es war trocken und weder zu warm noch zu kalt. Wie üblich, ging es am Backes los, wo die Teilnehmer vom Vorsitzenden Dr. Thomas Stumpf, begrüßt wurden, der dann an Ernst-Dieter Meyer und Hans-Georg Dulisch übergab, die sich wieder als Wanderführer betätigten.

Es ging über einen Waldweg durch die grüne Lunge Windhagens, wo man das frische, noch hellgrüne Laub der Buchen genießen konnte. Im Ortsteil Birken ging es an der Reitschule vorbei. Man überquerte die A3 und bekam von Hans-Georg Dulisch die Gemarkungsbezeichnungen erklärt, zu welchen Ortsteilen sie gehörten, aber seit 1974 nach Windhagen eingemeindet worden waren. Dann wanderte man hinab ins Appental, wo man das einsam, aber idyllisch gelegene strohgedeckte Fischerhaus und die Teiche bewundern konnte. Nun war es nicht mehr weit bis zum Ortsteil Günterscheid, wo der Verein mit Unterstützung der Bürgerstiftung Windhagen eine Informationstafel in Form eines Wappenschildes aufgestellt hatte, das mit einer kleinen Feier seiner Bestimmung übergeben wurde. Das Schild erläutert die Geschichte der Günterscheider Mariengrotte und die Familie des Stifters der Grotte bewirtete die Wanderer großzügig mit Speis und Trank.

Nachdem sich alle gestärkt hatten, wurden Volks- und Wanderlieder angestimmt und auch ein Choral gesungen. Anschließend ging es in Richtung Windhagen. Hierzu musste ein recht steiler Waldweg neben der Schnellbahntrasse bewältigt werden, die hier über eine Talbrücke geführt wird. Auch zum Bau der Schnellbahn gab es Erläuterungen und Informationen, wie zum Beispiel zum Thema des Schallschutzes. Nach knapp drei Stunden gelangten die Wanderer zurück zum Backes, wo die Damen des Vereins wieder für das leibliche Wohl aller gesorgt hatten mit Kaffee und Kuchen, aber auch mit Würstchen und Salaten. Da waren sich dann alle einig, wieder eine schöne und informative Wanderung genossen zu haben, die man in geselliger Runde und Gesang von Wanderliedern ausklingen ließ.

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