Kinder schon im Frühjahr gut eincremen

 

Gerade jetzt an den UV-Schutz denken

Mit der Lockerung der Anti-Corona-Beschränkungen zieht es die Menschen verstärkt ins Freie. Dabei sollte man aber nicht nur auf die gebotenen Abstands- und Kontaktregeln achten, sondern auch auf einen ausreichenden UV-Schutz. „Bereits im Frühjahr entspricht der Sonnenstand dem des Spätsommers, und Sonnenstrahlen können die winterblasse Haut besonders gefährden. Gerade wenn es noch nicht richtig warm ist, unterschätzt man deren Kraft und holt sich rasch einen Sonnenbrand“, warnt Dr. Utta Petzold, Dermatologin der Barmer Ersatzkasse.

Die empfindliche Kinderhaut benötigt bereits jetzt einen Sonnenschutz.
Bild: Steffi Ganz/pixelio.de

Vor allem bei Kindern sollten Eltern auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten, da deren Haut dünner und empfindlicher sei als die Erwachsener. „Wer seine Haut nicht unnötig von der Sonne strapazieren lassen möchte, sollte Sonnencreme für das Gesicht nehmen und über die Mittagsstunden lange Kleidung tragen.“ Sonnencremes mit verschieden starkem Lichtschutzfaktor sind etwa in den Vorteil-Centern und den Center-Apotheken in Asbach und Unkel erhältlich.

Besser aber sei es, so Gesundheitsexpertin Petzold weiter, „die Freizeitaktivitäten der Jahres- und Tageszeit sowie der UV-Belastung anzupassen“ Ein Spaziergang am Vormittag sei im Frühling in der Regel harmlos. Von längeren Aufenthalten in der prallen Mittagssonne solle man aber besser absehen.

Die Sonne komplett zu meiden, sei hingegen weder nötig noch sinnvoll. Denn der Mensch sei auf die ultravioletten Strahlen durchaus angewiesen. „Ohne UV-Strahlung kann sich in der Haut nicht das lebensnotwendige Vitamin D bilden. Für die ausreichende Deckung des Vitaminbedarfs sind lange Sonnenbäder allerdings nicht erforderlich“, so Petzold. Selbst bei leicht bewölktem Himmel erreiche noch genug UV-Strahlung die Haut. (red)

 

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