Reiseapotheke

 

Gut gerüstet für den Krankheitsfall im Urlaub

Wer auf Reisen geht, sollte an die richtige Zusammenstellung der Reiseapotheke denken. Je nach Reiseziel kann es durchaus vorkommen, dass man das benötigte Medikament am Urlaubsort nur sehr schwer oder überhaupt nicht erhält. Außerdem sollte die Reiseapotheke mit Mitteln für den „Fall der Fälle“ bestückt werden.

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Wichtig sind etwa ein Schmerzmittel, fiebersenkende Mittel sowie Mittel gegen Durchfall, Übelkeit und gegen Insektenstiche.
Bild: Fotolia/liveostockimages

Das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises rät dazu, auf jeden Fall ein Schmerzmittel, fiebersenkende Mittel sowie Mittel gegen Durchfall, Übelkeit und gegen Insektenstiche einzupacken. Ein Fieberthermometer, Desinfektionsmittel, eine Wund- und Heilsalbe sowie Verbandszeug und Pflaster, Mullbinden und Kompressen sollten im Notfall auch vorhanden sein. Dies sei die „Grundausstattung“, die sich für Sommerreisen in das europäische Ausland bewährt habe.

Auf Flugreisen führt man die Reiseapotheke idealerweise im Handgepäck mit sich, damit man sie auch dann noch zur Verfügung hat, wenn einmal ein Koffer verloren geht. Allerdings ist darauf zu achten, dass der Inhalt nicht mit den Sicherheitsbestimmungen der Fluggesellschaften hinsichtlich der Mitnahme von Flüssigkeiten kollidiert, also keine zu großen Mengen ins Handgepäck packen.

Etwas anders sieht es bei Fernreisen aus. Je nach Urlaubsziel trifft man auf Lebensumstände, die sich deutlich von denen in Deutschland unterscheiden. Insbesondere ungewohnte Nahrungsmittel, schlechte hygienische Bedingungen sowie Krankheitserreger oder Insekten können den Urlaubern gefährlich werden.

Daher empfiehlt das Kreisgesundheitsamt dringend, sich im Vorfeld über eine angemessene Prophylaxe (durch Impfungen oder Tabletteneinnahme) für das Reiseland zu informieren. Viele Apotheken bieten inzwischen eine Reiseberatung an und können den Urlaubern mit wichtigen Informationen zu aktuellen Ausbreitungen von Krankheiten sowie deren Prophylaxe hilfreich zur Seite stehen. Zudem ist es sinnvoll, bei einer Fernreise Tabletten zur Trinkwasserdesinfektion und sterile Einmalspritzen und -kanülen mitzunehmen.

Für das Mitführen von Betäubungsmitteln ist eine spezielle Bescheinigung vom verschreibenden Arzt erforderlich. Ein entsprechendes Formular ist auf der Webseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte abrufbar. Anschließend muss es vom Gesundheitsamt bestätigt werden.

 

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