Eingang wird Station des Wanderwegs der Windhagener Geschichte


Heimatfreunde sichern Silbergrube

Eine außergewöhnliche Aufgabe haben die Vorstandsmitglieder Dieter Meyer, Hans-Georg Dulisch, und Vorsitzender Dr. Thomas Stumpf (im Bild von links) vom Heimat- und Verschönerungsverein Windhagen absolviert: Sie haben einen Schacht einer alten Silbergrube im Ortsteil Birken abgesichert.

Dieter Meyer, Hans-Georg Dulisch und Dr. Thomas Stumpf bei der Enthüllung des Hinweisschilds.
Bild: Achim Bruns

Tatsächlich, so haben es die Heimatforscher entdeckt, hat Windhagen eine Vergangenheit in Sachen Silberbergwerk. Etwa um 1790 wurde von einer auswärtigen Firma, deren Name und Sitz nicht mehr bekannt sind, in Windhagen mit Grabungen nach Silber begonnen. Schon bald wurde man fündig und je tiefer man in das Erdreich eindrang, desto ergiebiger wurden die Funde. Aufgrund des enormen Arbeits- und Materialaufwandes war der Erfolg wirtschaftlich gesehen jedoch gering. Nach einem Unglück, zu dem bislang keine Details bekannt sind, wurde der Abbaubetrieb dann wieder aufgegeben.

Der Heimat- und Verschönerungsverein hatte bereits im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Bürgerstiftung Windhagen ein Hinweisschild zur Silbergrube aufgestellt. In diesem Jahr machten sich die Aktiven des Vereins nun daran, den Stolleneingang zu sichern. Hierzu wurde der Grubenzugang durch eine Umzäunung abgesichert, um gefährliche Stürze in den Schacht zu verhindern.

Die Silbergrube wird eine der Stationen sein, die den zukünftigen Wanderweg der Windhagener Geschichte und Geschichten ausmachen wird. Weitere Stationen dieses Weges sind in Vorbereitung. (fu)

 

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