Landtagswahl 2021

 

Hygienemaßnahmen in Wahllokalen

Wie eine Urnenwahl unter den Bedingungen verschärfter Kontaktbeschränkungen aussehen kann beschäftigt die Verantwortlichen im Landkreis Neuwied. „Unser Antrag, die anstehenden Landtagswahlen ausschließlich als Briefwahl durchzuführen, wurde leider seitens des Landes abgelehnt. Nun gilt es die Wahllokale so sicher wie eben möglich zu machen, für die Wähler und Wählerinnen aber auch für die Wahlhelfer“, beschreibt Landrat Achim Hallerbach die Vorbereitungen für den Wahltag am 14. März.

Bild: bartek001

„Die aktuellen Fallzahlen und der Beginn der Impfungen stimmen optimistisch, verbieten jedoch weiterhin jeden Leichtsinn im Umgang mit der Pandemie“, so Landrat Achim Hallerbach, der die Wahlen als Kreiswahlleiter mit seinem Stellvertreter Florian Nußbaum und Kollegin Lena Behrens, sowie den Verbandsgemeinden und der Stadt vor Ort zu steuern hat, „wir müssen nun die Empfehlungen des Landes konkret vor Ort umsetzen, das heißt, die Hygienekonzepte an die individuellen Gegebenheiten der örtlichen Wahllokale anzupassen. Entsprechende Ausstattungsgegenstände haben wir für die Verbandsgemeinden und die Stadt Neuwied über das zentrale Materiallager des Krisenstabs des Landkreises beschafft“.

Zu diesen gehören medizinische Einwegmasken, Schutzhandschuhe, Desinfektionsmittel und Flächendesinfektionstücher, die kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Zu den baulichen Anforderungen an die Wahllokale gehören eine ausreichende Größe und Spuckschutzscheiben für die Wahlhelfer.

Bisher zeichnen sich im Landkreis keine Probleme bei den Vorbereitungen ab, obwohl die Hygienekonzepte auch einen erhöhten Personalbedarf bei den Wahlen erfordern, da Wahlkabinen desinfiziert und eventuelle Einbahnwege ausgewiesen werden müssen.

„Wir hoffen, dass sich unsere Vorsichtsmaßnahmen auszahlen und viele Wählerinnen und Wähler ihr Wahlrecht wahrnehmen, ganz gleich ob per Brief- oder Urnenwahl. Bei der Suche nach Wahlhelferinnen und Wahlhelfern jedenfalls verzeichnen wir einen guten Trend: viele junge Leute haben sich freiwillig als Wahlhelfer gemeldet“, betont Landrat Achim Hallerbach.

2016 lag die Wahlbeteiligung in den beiden Wahlkreisen bei 66,7 Prozent, fast ein Drittel der Wähler bevorzugten die Briefwahl.

Die 160 Wahllokale in Stadt und Landkreis werden wie gewohnt von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die Auszählung der Stimmen findet vor Ort statt und das Ergebnis wird im Anschluss digital erfasst. Wenn alle Ergebnisse erfasst sind, gibt die Kreiswahlleitung die Ergebnisse abschließend frei und meldet diese an die Landeswahlleitung.

Wie sich das konkrete Auszählen vor Ort unter den Hygienebedingungen gestaltet, können interessierte Bürger bei der jeweiligen Verbandsgemeinde- beziehungsweise Stadtverwaltung erfahren.

Allgemeine Informationen zur Briefwahl findet man auf der Homepage des Landeswahlleiters: www.wahlen.rlp.de

 

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