CDU-Bundestagsabgeordneter informiert

 

Internet: Chance und Gefahr

Jeder Mensch habe ein Recht auf Sicherheit. Nur wer sicher sei, könne in Freiheit leben. Deshalb sei es oberste Pflicht des Staates, seine Bürger zu schützen, konstatierte jüngst Erwin Rüddel im Rahmen eines Projektes der Klasse 8b der Nelson-Mandela-Schule in Dierdorf. „In diesen Zeiten großer Herausforderungen, tun wir alles dafür, dass unser Staat ein starker Staat ist“, betonte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete im, von Klassenlehrerin Heike Fournier, abgehaltenen Sozialkundeunterricht.

Erwin Rüddel informierte in der Nelson-Mandela Schule über Chancen und Gefahren des Internets.
Bild: R. Vanderfuhr / Büro Rüddel

Durch das Internet habe sich die Welt stark verändert. Krisen, Bedrohungen und Unsicherheit seien greifbar nah geworden. Persönlichkeitsrechte würden, auch durch Fake News und Social Media, oft verletzt. „Es gilt immer wieder erneut abzuwägen, was man bereit und gewillt ist von sich aus preis zu geben. Da ist genaue Überlegung und erhöhte Vorsicht geboten“, mahnte der Abgeordnete und bekannte sich dazu, selbst aktiv in Social Media unterwegs zu sein – aber immer mit einer gehörigen Portion Augenmaß.

Zugleich verwies er aber auf die Chancen des Internet, so etwa bei Ermittlungen von Polizei und Strafverfolgungsbehörden. Hierzu sprach Rüddel die Ausweitung der Nutzung von Videotechnik in öffentlich zugänglichen Anlagen und Bereichen, wie Einkaufzentren, Veranstaltungshallen oder Bahnhöfen, an. „Denn auf gestochen scharfe Bilder ‚in flagranti‘ sind wenige Täter scharf“, so Rüddel.

„Mit dem Videoüberwachungsverbesserungsgesetz haben wir dafür die Möglichkeit geschaffen. Darüber hinaus wollen wir der Bundespolizei den Einsatz automatischer Kennzeichenlesesysteme ermöglichen, um besser nach gesuchten Fahrzeugen und Insassen fahnden zu können.“ Zudem sprach sich Rüddel für den Einsatz körpernah getragener Kameras, sogenannter Bodycams, bei Polizisten aus. Diese Geräte seien geeignet, „Gewalt gegen Polizeibeamte einzudämmen und zugleich Straf- und Ordnungswidrigkeiten besser verfolgen zu können“, so der Politiker.

 

 

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