Offene Ateliers

 

Ist das Kunst, oder kann das weg?

Jüngst fanden in Unkel die „Offenen Ateliers“ statt. Neben zahlreichen Künstlern aus der Region öffnete auch die Integrative Kindertagesstätte Unkel ihre Türen und stellte zahlreiche Kunstwerke der Kinder zur Präsentation.

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Kinder machen Kunst? Ist das wirklich Kunst oder kann das weg? Vergleicht man die Aussagen sämtlicher Besucher und nimmt am Alltag eines jeden Kindes teil, so kann man guten Gewissens behaupten: Ja, das ist Kunst. Wenn man von den klassischen Bildern von beispielsweise Picasso oder Monet Abstand hält, die „Brille des Pädagogen“ ablegt und das Auge des Kindes fokussiert, so ist festzustellen, dass die Fantasie im Zusammenspiel der kindlichen Kreativität ein Ausmaß annimmt, welches es verdient in Wort, Bild oder auch als Kunstwerk festgehalten zu werden.

In Folge dessen sind alle Ausstellungsstücke von den Ideen bis hin zur praktischen Gestaltung von Kindern im Alter zwischen zwei und fünf Jahren über das gesamte Jahr selbst entworfen worden. Dies konnte gelingen, in dem die einzelnen Räume den zentralen erforschungs- und Lernort darstellen und die Aussagen der Kinder nicht nur gehört, sondern auch praktisch gelebt werden. Innerhalb der Räumlichkeiten wird hauptsächlich mit alltäglichen Gebrauchsmaterialien gearbeitet wie etwa Pappbechern, Korken, Flaschendeckeln, Bauklötzen und vielem mehr. Dem zu Folge sind alle Kunstwerke aus Alltagsmaterialien hergestellt worden, was auch den so genannten Grünen Daumen strahlen lässt. „Manchmal macht auch das Gehirn Fehler“ (Kind, fünf Jahre). Denken man nicht weiter in geradlinigen, engen Strukturen und Mustern, sondern öffnet man die Kunst für das, was zunächst unsichtbar erscheint: Erfolgsgarantie pur.

Bilder: Kita

 

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