RWN-Region bietet viele außergewöhnliche Örtlichkeiten für Trauungen


„Ja“ zum besonderen Ort

Brautpaare, die nur standesamtlich heiraten, sich aber trotzdem eine außergewöhnliche Traulocation wünschen, werden im RWN-Gebiet vielerorts fündig. Das Angebot reicht von der Burg bis zur Bibliothek, von der Sportschule bis zum Schloss und vom Kloster bis zum (Gewölbe-)Keller.

Auch im Kloster Ehrenstein in der Nähe von Neustadt kann man sich trauen.
Bild: privat

Das Standesamt Asbach bietet bereits seit 2010 Eheschließungstermine im Kloster Ehrenstein im malerischen Mehrbachtal in der Nähe von Neustadt an. Im vergangenen Jahr wurde das Trauangebot ausgeweitet. Im historischen Kaminzimmer des Klosters werden ganzjährig Trauungen durchgeführt.

Eheschließungen an besonderen Orten hat auch das Standesamt Rengsdorf-Waldbreitbach im Repertoire. In Waldbreitbach können sich Brautpaare im Gewölbekeller der Commende Waldbreitbach trauen lassen. Es handelt sich dabei um ein liebevoll und detailreich renoviertes, über 500 Jahre altes Gemäuer. In Rengsdorf bietet die Historische Lindenallee mit ihrem sehr alten Baumbestand und dem Jugendstil-Pavillon bei guter Witterung ein ganz besonderes Ambiente für eine standesamtliche Hochzeit.

Auch in der Verbandsgemeinde Unkel kommen historisch interessierte Heiratswillige voll auf ihre Kosten. Der Rheinsaal im ersten Stock der Burg Unkel – ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert – lockt zudem mit eine prachtvollen Aussicht über den Rhein bis zur Burgruine Drachenfels.

In den historischen Gemäuern des Neutors Erpel, das um 1420 erbaut wurde, können sich Brautpaare im ersten Stock in rustikaler Atmosphäre das Jawort geben. Herrschaftlich geht es in der Oberen Burg in Rheinbreitbach zu. Seit nunmehr zwei Jahren können sich Brautpaare auch im außergewöhnlichen Ambiente des Schlosses Arenfels in Bad Hönningen standesamtlich trauen lassen.

Locations für jede Jahreszeit

In der Verbandsgemeinde Flammersfeld besteht die Möglichkeit, im Raiffeisenhaus „Ja“ zu sagen. Auch im Siebengebirgsmuseum in Königswinter können Trauungen vollzogen werden. Zur Auswahl stehen das Foyer, ein Seminarraum mit (überdachter) Dachterrasse sowie für kleine Gesellschaften in der warmen Jahreszeit das Backhaus.

Das Standesamt der Stadt Königswinter bietet Eheschließungen an einer Vielzahl von besonderen Orten der Stadt. Dazu gehört das romantische Trauzimmer im Nordturm des Schlosses Drachenburg. Das ehemalige Fremdenschlafzimmer ist aber eher für standesamtliche Trauungen in kleiner Runde geeignet. Brautpaare mit größeren Gesellschaften können für ihr Jawort auch den Musiksaal im oberen Geschoss und die Kunsthalle mit dem Kneipzimmer in der Repräsentationsebene nutzen.

Wer sich an einem Ort, an dem bereits große Staatsmänner und gekrönte Häupter residiert haben, trauen lassen möchte, sollte das Steigenberger Grandhotel Petersberg – das ehemalige Gästehaus des Bundes – in Betracht ziehen.

Zu den besonderen Trauorten in Bad Honnef gehören der historische Bischofssaal in der Internationalen Hochschule sowie die Bibliothek und der Heraeus Raum im Physikzentrum. In Hennef sind seit März 2017 standesamtliche Trauungen sogar in der Sportschule Hennef möglich. Nicht nur Sportfans können sich im Raum Haberland oder im Raum Mittel­rhein trauen lassen.

Eine Industriehalle, erbaut zu Beginn des letzten Jahrhunderts, liefert In Windeck eine besondere Kulisse, um hier den Bund der Ehe einzugehen. Im Bürger- und Kulturzentrum Kabelmetal trifft alte Architektur mit wunderschönen Rundbogenfenstern auf modernste Licht- und Tontechnik. Hinzu kommt die Lage am wildromantischen Siegwasserfall. Auch auf der im Privatbesitz befindlichen Burg Dattenfeld sind standesamtliche Trauungen möglich.

Wer in der Nähe von „den Brettern, die die Welt bedeuten“ heiraten möchte, muss sich hingegen gedulden. Da das Theater am Park in Eitorf umgebaut wird, finden ab Juni 2019 bis auf Weiteres dort keine Trauungen mehr statt. (eg)

 

 

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.