Günstiges Kleinklima im Garten schaffen

 

Jetzt Hecken pflanzen

Frühlingszeit ist Gartenzeit – und wenn die Corona-Krise uns schon nahezu alle anderen Aktivitäten verleidet: Sich an der frischen Luft zu bewegen, ist nach wie vor empfehlenswert. Es ist also durchaus der richtige Zeitpunkt, auch mal ein etwas umfangreicheres Gartenprojekt anzugehen. 

Jungspatzen in der Heckenrose
Bild: Tierschutz Siebengebirge

Tabu ist es bereits, sich jetzt noch an den Heckenschnitt zu begeben. Darauf weist der Tierschutz Siebengebirge hin: Denn Hecken und Gebüsche bilden einen wichtigen Lebensraum für unterschiedlichste Vogelarten wie Rotkehlchen, Grünfink, Drossel und Zaunkönig. Zum Teil haben diese bereits mit dem Brüten begonnen, weshalb bis Ende September nur noch kleine Formschnitte an Hecken vorgenommen werden dürfen.

Schneiden verboten, anlegen erlaubt

Erlaubt ist es aber natürlich, Hecken überhaupt erst einmal zu pflanzen. Aus Sicht der Naturschützer sind sie die deutlich bessere Alternative zu Zäunen, Mauern oder Gabionen – auch aber nicht nur den Tieren zuliebe: „Hecken bieten einen natürlichen Lebensraum für zahlreiche nützliche Tiere und bilden zugleich auch ein günstiges Kleinklima im Garten. Sie filtern Staub, Schmutz und Abgase und wirken außerdem lärmdämpfend“, teilt der Verein mit.

Neben Hecken bieten zudem Sträucher und Bäume der heimischen Tierwelt Unterschlupf. „Jede grüne Fläche, jede heimische Wildpflanze zählt und ist sie noch so klein“, wirbt der Verein für naturnah angelegte Gärten und steht obendrein mit gutem Rat zur Seite. Telefonisch unter 0 26 44/5231 oder per Mail an ibambach@t-online.de gibt Vereinsmitglied Iris Bambach Tipps zu heimischen Wildpflanzen, Vogelhecken und naturnahen Gärten. (ct)

 

 

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