Ob Sprudel- oder stilles Wasser ist eine Frage des Geschmacks


Kalt getrunken, heiß begehrt

Während die Jugend gerne zum stillen Wasser greift, darf es für Ältere ruhig „sprudeln“. Jeder weiß: Ausreichend Wasser zu trinken ist für die Körpergesundheit enorm wichtig.

Still oder prickelnd? Früher galt Wasser ohne Kohlensäure als langweilig. Heute ist es vor allem bei Jüngeren beliebt. Am häufigsten wir allerdings Wasser mit wenig Kohlensäure (medium) nachgefragt.
Bild: IDM

Weil der menschliche Körper durch Schwitzen und Stoffwechselvorgänge täglich etwa 2,5 Liter ausscheidet, sollte das über die Flüssigkeitsaufnahme durch Essen und Trinken wieder ausgeglichen werden. Dabei raten Ernährungsexperten dazu, den täglichen Flüssigkeitsbedarf von gut 1,5 Liter vorzugsweise mit Mineralwasser oder ungesüßten Früchte- beziehungsweise Kräutertees abzudecken.

Die Auswahl ist groß, denn knapp 200 Mineralbrunnen füllen hierzulande heute jährlich mehr als 14 Milliarden Liter Wasser ab. Der Verbraucher kann dabei unter mehr als 500 meist regionalen Mineralwässern und etwa 35 Heilwässern wählen. In den Getränkemärkten der Vorteil-Center in Asbach, Unkel und im Vorteil-Bauzentrum Aegidienberg sind vor allem die Produkte die regionalen Hersteller gefragt.

„Ob ,Gerolsteiner‘, ,Tönissteiner‘ oder ,Hochwald-Sprudel‘ beispielsweise: Alle Brunnen haben sich mit ihrem Sortiment auf die geänderten Verbraucher-Vorlieben eingestellt und bieten Mineralwässer mit prickelnder, wenig oder gar keiner Kohlensäure an“, sagt Einkaufsleiter Ludwig Reuschenbach.

Mineralgehalt ist zu beachten

„Früher galt stilles Wasser als langweiliges Getränk für Menschen mit Magenproblemen. Wer etwas auf sich hielt, bestellte spritzigen Sprudel.“ Heute hingegen gilt stilles Wasser als Trendgetränk der jungen Generation bis zu 35. Ältere Verbraucher wiederum bevorzugen die Abfüllung mit nur wenig Kohlensäure, wie auch Zahlen der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM) belegen. Demzufolge wurden in 2017 rund 1,9 Milliarden Liter stilles Mineralwasser abgefüllt, was einer Steigerung um 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Am beliebtesten war Mineralwasser mit wenig Kohlensäure. Hier lag die Produktion mit knapp fünf Milliarden Litern nur leicht unter dem Vorjahreswert. Bei klassischem Sprudel hingegen sank die abgefüllte Menge um 2,9 Prozent auf 4,1 Milliarden Liter. Diesen Trend kann Reuschenbach bestätigen. „Ein weiterer Gewinner im aktuellen Wassermarkt ist auch die Glasflasche!“

Für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt indes spielt es keine Rolle, ob das Wasser still ist oder mit Kohlensäure versetzt wurde. Wichtiger als der Gehalt an Kohlensäure ist da schon der Mineralgehalt eines Wassers. Die Unterschiede lassen sich auf dem Etikett ablesen. Und wie die vor Kurzem veröffentlichte Studie der School of Medicine der St. Andrews University in Schottland nachwsäure in eist, ist für einen gesunden Menschen der Gehalt an Kohleneinem Mineralwasser – ob still, medium oder spritzig – auch weniger eine Frage der Gesundheit, sondern letztlich eine Frage des Geschmacks. (imr)

 

 

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